Braunschweig 

Braunschweiger will Chef umbringen – DIESEN gefährlichen Stoff hortete er zu Hause

Ein Mann aus Braunschweig hat gedroht seinen Chef umzubringen – und löste damit einen Hausbesuch der Polizei aus. Was die dann findet, macht fassunglos!
Ein Mann aus Braunschweig hat gedroht seinen Chef umzubringen – und löste damit einen Hausbesuch der Polizei aus. Was die dann findet, macht fassunglos!
Foto: Phil-Kevin Lux

Braunschweig. Der Fall hat die Menschen in Braunschweig und Umgebung schockiert! Ein Braunschweiger hatte damit gedroht, seinen Chef umzubringen.

Wenig später rückte die Polizei bei der Wohnung des 43-Jährigen an. Bei einer Durchsuchung am vergangenen Dienstag fanden die Beamten unter anderem Schusswaffen – sie entdeckten dort aber noch ganz andere beunruhigende Stoffe. Inzwischen ist klar, um was genau es sich dabei handelte...

Braunschweig: Mann droht Chef umzubringen

Der 43-Jährige hatte von seiner geplanten Kündigung Wind bekommen – und wollte sie offenbar nicht einfach so hinnehmen. Er kündigte an, seinen Chef im bevorstehenden Personalgespräch umbringen zu wollen!

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Seine Kollegen alarmierten daraufhin die Polizei, die dann auch bei der Wohnung des Mannes in der Lohengrinstraße anrückte. Dabei machten die Beamten einen krassen Fund: Neben Waffen und entsprechender Munition entdeckten sie auch Chemikalien!

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Die gefundenen Waffen waren zwar legal, allerdings nahm die Polizei den Mann trotzdem fest – die Androhung von Straftaten steht in Deutschland unter Strafe. Wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtete, befindet sich der Mann bis auf Weiteres in einer geschlossenen Abteilung.

Ein Experte untersuchte die Wohnung und die chemischen Substanzen. Schnell stand fest, dass es sich um radioaktive Stoffe und potentiell kontaminierte Gegenstände handelte.

Braunschweig: Nickel-63 sichergestellt

Eine Woche später kommen dann mehr Details raus: Bei den in Braunschweig sichergestellten Stoffen handelte es sich um zwei Fläschchen des Radionuklids Nickel-63, eine umschlossene Strahlenquelle sowie kontaminierte Laborgeräte. Das teilte das Umweltministerium in Hannover mit.

Das Radionuklid Nickel-63 ist nach Angaben des Ministeriums ein niederenergetischer Beta-Strahler mit einer Halbwertszeit von 100 Jahren. Die Reichweite der Strahlung in Luft beträgt wenige Zentimeter. Die gefundene Nickel-63-Lösung dient zur Beschichtung von Metallfolien. Sie war 2006 bei dem Vorgängerunternehmen der Braunschweiger Firma für Strahlen- und Medizintechnik abhanden gekommen, bei der der Mann arbeitet. (jko/ldi/dpa/red)