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Braunschweig: Kommunikation in Krankenhaus stundenlang lahmgelegt – Klinikums-Chef vermutet Schlimmes!

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Foto: Marijan Murat/dpa

Braunschweig. 

Schock im Klinikum in Braunschweig!

Plötzlich ging dort nichts mehr in Sachen elektronischer Kommunikation. Der Klinikums-Chef in Braunschweig hatte zunächst eine schlimme Vermutung, wie es dazu kommen konnte. Darüber berichtet die „Braunschweiger Zeitung“.

Braunschweig: Schock im Klinikum – Kommunikation lahmgelegt

„Wir waren überzeugt, dass es sich um eine reale Cyber-Attacke handelt“, sagte Klinikums-Chef Dr. Andreas Goepfert der Zeitung. Nach drei Stunden war zum Glück klar: Betrüger hatten sich keinen Zugang zum IT-System des Hauses verschafft. Vielmehr habe das interne Sicherheits-System zu sensibel reagiert, vermuten jetzt die Experten. Es habe grundlos angeschlagen.

Zwar sei der Schock über den zunächst vermuteten Hacker-Angriff groß gewesen. Die Ausnahmesituation habe aber auch gezeigt, dass das Schutzsystem funktioniere.

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Die Patientenversorgung sei zudem glücklicherweise zu keiner Zeit von am Angriff betroffen gewesen, so Goepfert weiter.

Braunschweig: Krankenhäuser als Ziel für Cyberkriminelle

Zuletzt sind immer wieder Krankenhäuser ins Visier von Hackern gerückt. Zu Corona-Zeiten haben sie es besonders auf kritische Infrastruktur ausgerichtet, um möglichst viel Schaden anzurichten, schrieb die „Tagesschau“ im Juni.

Im Sommer 2020 habe es die Düsseldorfer Uniklinik getroffen, ein Jahr darauf die urologische Klinik in Planegg und die evangelische Klinik in Lippstadt. Im Juli gab es eine Attacke auf das Städtische Klinikum in Wolfenbüttel.

Wie das Klinikum in Braunschweig jetzt weiter gegen Cyberkriminelle vorgeht und was das für die Patienten bedeutet, liest du auf www.braunschweiger-zeitung.de. (red)