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Braunschweig: Böllerverbot – HIER geht an Silvester in der Löwenstadt gar nix! „Tote Hose“

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In manchen Zonen in Braunschweig gilt an Silvester absolutes Böllerverbot. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Christian Ohde

Braunschweig. 

Die Braunschweiger Stadt greift hart durch! Das könnte so manchem Raketenfreund Silvester vermiesen.

In gewissen Zonen in Braunschweig gilt an Silvester ein absolutes Böllerverbot. Wo genau, haben wir für dich zusammengefasst.

Braunschweiger Himmel bleibt in Silvesternacht dunkel

Das zweite Jahr in Folge bleiben in der Löwenstadt die Raketen im Keller.

Nachdem der Feuerwerksverkauf bundesweit verboten wurde, folgt die nächste Schock-Nachricht: Die Braunschweiger Stadt erließ am Dienstagmittag eine Allgemeinverfügung, die vielen Leuten die Laune verderben könnte.

Denn innerhalb des Wilhelminischen Rings darf kein Feuerwerk gezündet werden. Das betrifft die ganze Braunschweiger Innenstadt.

Außerdem gilt das Verbot für den beliebten Prinzenpark, in dem sich vor Corona etliche Menschentrauben zusammengefunden haben.

Eine weitere neue Regel: Alkoholverbot in der Silvesternacht! Und zwar von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens im Bereich der Rathaus-Kolonnaden. Dort gab es in der Vergangenheit ebenfalls große Menschenversammlungen.

Alles sehr unübersichtlich? Welche Straßen von dem Verbot betroffen sind, kannst du hier nachschauen>>>.

Braunschweig: Gemischte Reaktionen auf Böllerverbot

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum appelliert an die Vernunft der Braunschweiger. Große Menschengruppen sollten vermieden werden: „So können wir eine starke Verbreitung des Virus vermeiden. Dort, wo geböllert wird, kommen schnell viele Menschen zusammen. Deshalb schränken wir die Möglichkeit von Feuerwerk insbesondere im Innenstadtbereich auch ein. Wer in den erlaubten Bereichen außerhalb der Innenstadt Pyrotechnik nutzt, sollte dies in kleinen Gruppen tun und auf Abstände achten. Insbesondere vor dem Hintergrund der Ausbreitung von Omikron sollten wir alles tun, um Ausbreitungen zu vermeiden.“

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Viele Braunschweiger unterstützen das Böllerverbot in Braunschweig. Allerdings sind auch manche angefressen, nachdem die Stadt über die neue Verfügung auf berichtet.

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Die Facebook-Nutzer sind zwiegespalten:

  • „Warum gibt es kein generelles Böllerverbot?“
  • „Junge, Junge. Tote Hose auf dem Bohlweg.“
  • „Das generelle Verbot dieser ätzenden Tradition ist längst überfällig“

Immerhin die Sektkorken dürfen um Mitternacht noch knallen gelassen werden. (mbe)