Braunschweig 

Braunschweig: Ärger nach Schoduvel-Absage! Stadt spricht von Fake-Brief

Schoduvel - YMCA auf dem Bohlweg.

Schoduvel - YMCA auf dem Bohlweg.

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Braunschweig. Der Karneval in Braunschweig fällt aus, das hat das Komitee Braunschweiger Karneval am Sonntag bekanntgegeben.

Alle Karnevals-Veranstaltungen in Braunschweig im Januar und Februar wurden abgesagt – auch den Schoduvel wird es im Jahr 2022 nicht geben, heißt es in der Mitteilung.

Doch basiert diese Entscheidung auf einem Fake-Schreiben? Die Stadt Braunschweig will Strafanzeige stellen.

Braunschweig: Corona kippt Schoduvel 2022

Leider beginne das neue Jahr für die Braunschweiger Karnevalisten mit einer traurigen Botschaft: Der komplette Saalkarneval sowie der Braunschweiger Karnevalszug Schoduvel müssten coronabedingt abgesagt werden, hieß es. Nach 2021 soll es also auch in diesem Jahr keinen Schoduvel in Braunschweig geben! >>> Schoduvel in Braunschweig abgesagt – SO kannst du den Karnevalsumzug trotzdem sehen

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Karneval in Braunschweig – DAS ist alles abgesagt:

  • 5.2.2022: Großer Büttenabend in der Volkswagen Halle
  • 25.2.2022: Weiberfastnacht am Westbahnhof
  • 19.2.2022: Karnevalsshow in der Millenium-Halle
  • 26.2.2022: Große Prunksitzung mit anschließender Prinzen-Party in der Volkswagen Halle
  • 27.2.2022: Karnevalszug Schoduvel mit anschließender Zugparty in der Volkswagen Halle

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Gemeinsam mit Oberbürgermeister Thorsten Kornblum und Ministerpräsident Stephan Weil (beide SPD) stellen auch die Braunschweiger Karnevalisten den Gesundheitsschutz der Braunschweiger Bevölkerung an oberste Stelle.

Braunschweigs Karnevalisten planen für 2023

„Trotz größtmöglichen Einsatz aller ehrenamtlich im Braunschweiger Karneval Tätigen wird es nicht möglich sein, die zur Abwehr der von Stadt Braunschweig und Land Niedersachsen befürchteten sich aufbauenden Corona-Omikron-Welle zu erwartenden Genehmigungsauflagen insbesondere für den Karnevalszug zu erfüllen“, so Zugmarschall Gerhard Baller laut Mitteilung.

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Das Komitee Braunschweiger Karneval werde den durch den Oberbürgermeister für die kommende Woche angekündigten förmlichen Beschluss zur Veranstaltungsabsage akzeptieren und sich nunmehr auf die Vorbereitung des Schoduvels am 19. Februar 2023 konzentrieren, heißt es in einer Mitteilung des Komitees.

Stadt Braunschweig fassungslos: Fake-Brief im Umlauf!

Doch jetzt meldet sich die Stadt Braunschweig zu Wort und stellt klar: „Das Schreiben ist gefälscht, es handelt sich um kein Schreiben der Stadt Braunschweig. Die Stadtverwaltung wird Strafanzeige stellen. Der Oberbürgermeister distanziert sich auch vom Stil und sprachlichen Gestus des Briefes.“ Es geht dabei um einen Brief, der angeblich von der Stadt an das Komitee Braunschweiger Karneval geschickt wurde.

Weiter heißt es seitens der Stadt: „Die Stadtverwaltung hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Land über mögliche Regelungsvarianten zum Thema Karnevalsveranstaltungen ausgetauscht. Aufgrund des dynamischen Pandemiegeschehens ist die weitere Entwicklung derzeit nicht abzusehen. Dier im Brief behauptete jüngste Abstimmung mit dem Land gab es jedoch nicht. Die Stadtverwaltung wird sich jetzt kurzfristig mit dem Komitee Braunschweiger Karneval und mit dem Land zu dem Thema austauschen.“

„Die Absage bleibt aber trotz der Fälschung bestehen“, sagte der Zugmarschall gegenüber der dpa. (dpa/ck/abr)