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Braunschweig: SEK-Einsatz am Schwarzen Berg! Anwohner besorgt

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Braunschweig. 

Was geschah in der Nacht auf Mittwoch am Schwarzen Berg in Braunschweig?

Mitten in der Nacht wurden die Anwohner aus ihrem Schlaf gerissen, ein Bewohner fürchtet, sogar Schüsse gehört zu haben. Auch das SEK rückte in den Norden von Braunschweig aus.

Braunschweig: SEK rückt zum Schwarzen Berg aus

In der Nacht auf Mittwoch hat es einen SEK-Einsatz im Sielkamp beim Schwarzen Berg gegeben, wie eine Sprecherin der Polizei Braunschweig auf Nachfrage von News38 bestätigt.

Gegen 0.30 Uhr meldete ein Anwohner aus dem Mehrfamilienhaus einen Wasserschaden. Die Feuerwehrleute und Polizisten stellten fest, dass das Wasser in der darüberliegenden Wohnung noch lief. Allerdings konnte kein Kontakt mit dem 40-jährigen Bewohner aufgenommen werden.

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Deshalb musste die gesamte Wasserzufuhr des Hauses zentral über den Hauptwasseranschluss abgeschaltet werden. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass sich der 40 Jahre alte Wohnungsinhaber in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Deshalb konnte eine Gefährdung für ihn oder Unbeteiligte nicht ausgeschlossen werden.

Keine Schüsse in Braunschweig

Die Polizisten forderten darum die Hilfe des Spezialkommandos an. Danach konnte die Situation aber schnell entschärft werden. Gegen 3.30 Uhr wurde der Mann in die Psychiatrie gebracht. „Es hat aber keine Schussabgabe oder Straftaten gegeben“, sagt eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage von News38.

Um 4.20 Uhr konnte der Einsatz am Schwarzen Berg in Braunschweig beendet werden – glücklicherweise ohne Verletzte. (mbe)