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Braunschweig: Stadt mit dringendem Appell an Bürger – „Jeder Liter Wasser hilft“

Braunschweig: Stadt mit dringendem Appell an Bürger – „Jeder Liter Wasser hilft“

© dpa | Stefan Jaitner

So schützt du deinen Hund vor der Sommerhitze

Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.

Braunschweig. 

Sonne satt und wenig Regen – doch das hat nicht nur Vorteile. Die heißen Sommertage hinterlassen enorme Spuren in Braunschweig.

Vor allem die Natur leidet unter der Trockenperiode. Deshalb richtet die Stadt sich jetzt an die Bürger von Braunschweig. Der Appell: Helft den Bäumen!

SO kannst du den Bäumen in Braunschweig helfen

Bisher gab es diesen Sommer nur wenige Regentage in Braunschweig. Viele Sonnenanbeter freut das natürlich sehr, doch vor allem die Natur leidet unter den fehlenden Niederschlägen. Etliche Bäume bekommen nicht genug Wasser und drohen zu sterben.

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Die Stadt kommt mit der künstlichen Bewässerung auch nicht mehr hinter her – deshalb richtet sie sich jetzt mit einem Appell an die Bürger und hofft, dass auch sie die städtischen Bäume freiwillig gießen. Denn: „Jeder Liter Wasser hilft unserem durch Hitze und Trockenheit gestressten städtischen Baumbestand,“ erklärt ein Sprecher der „Braunschweiger Zeitung“.

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Das ist die Stadt Braunschweig:

  • ältesten Funde im Braunschweiger Land („Schöninger Speere“) haben ein Alter von etwa 300.000 Jahren
  • rund 249.000 Einwohner und 19 Stadtbezirke (Stand: Dezember 2021)
  • ist die zweitgrößte Stadt in dem Bundesland nach Hannover
  • unter anderen wichtige Wahrzeichen: Braunschweiger Löwe als Wahrzeichen Heinrich des Löwen sowie die Türme der Andreaskirche
  • Oberbürgermeister ist Thorsten Kornblum (SPD)

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Über 1.000 Bäume in Braunschweig wegen Hitze gestorben

Bereits 2018 und 2019 hat es in Braunschweig Hitzewellen gegeben. Die Konsequenz: Rund 1.200 Bäume konnten nicht mehr gerettet werden. Damit es dieses Jahr nicht so weit kommt, hat die Stadt schon Wassersäcke auf viele Baumscheiben in der Innenstadt verteilt. So werden die Pflanzen über mehrere Tage hinweg kontinuierlich mit Wasser versorgt.

Aber auch das ist ein enormer Aufwand, den die Stadt selbst kaum schaffen kann. Eine Fremdfirma hilft – doch das geht gut ins Geld, so die „Braunschweiger Zeitung“. Deshalb hofft die Stadt auf das freiwillige Engagement der Bürger.

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Schon gesehen?

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Wie groß die Schäden in Braunschweig wirklich sind, haben Wissenschaftler des Deutschen Wetterdienstes im Kanzlerfeld untersucht. Was dabei raus kam, hat die „Braunschweiger Zeitung“ aufgeschrieben. (mbe)