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Kreis Gifhorn: Seniorin setzt mit Auto zum Überhol-Manöver an – dann nimmt das Drama seinen Lauf

Rettungshubschrauber fliegt über Bäume
Schwerer Unfall im Kreis Gifhorn – ein Rettungshubschrauber musste am Samstagnachmittag ausrücken. (Symbolbild) Foto: HMB Media/Oliver Mueller

Es hat einen schweren Unfall im Kreis Gifhorn gegeben!

Eine Autofahrerin wollte mit ihrem VW Polo ein Auto überholen. Doch dann nahm das Drama seinen Lauf. Die Frau krachte im Kreis Gifhorn frontal gegen einen Baum – und verletzte sich schwer.

Kreis Gifhorn: Frau bricht Überhol-Manöver ab – Auto nur noch ein Totalschaden

Wie die Feuerwehr Gifhorn mitteilt, war die 81-Jährige am Samstagnachmittag mit ihrem VW Polo zwischen Bokensdorf und Grußendorf unterwegs. Gegen 13.30 Uhr wollte sie dabei einen vor ihr fahrenden VW Amarok überholen – doch als sie auf der Höhe des Geländewagens war, bemerkte sie, dass ihr ein weiteres Auto entgegenkam.


So bildest du die Rettungsgasse richtig:

  • eine Spur: alle Autos fahren so weit wie möglich nach rechts
  • bei zwei Spuren fahren alle Autos auf der rechten Spur so weit wie möglich nach rechts, auf der linken Spur so weit wie möglich nach links
  • bei drei Spuren: rechte und mittlere Spur fahren nach rechts, linke Spur fährt nach links
  • so entsteht zwischen mittlerer und linker Spur eine Gasse
  • diese sollte mindestens 2,50 Meter breit sein
  • auf den Standstreifen ausweichen ist ebenfalls immer eine Alternative
  • auf gar keinen Fall darfst du die Rettungsgasse nutzen, um im Stau schneller voran zukommen
  • dadurch blockierst du sie wieder und selbst wenn ein Rettungswagen hindurch gefahren ist, könnten andere folgen

Deshalb brach sie das Überhol-Manöver ab und wollte sich wieder hinter den Amarok einordnen. Doch dabei touchierte sie das Auto, verlor die Kontrolle über ihren Wagen und krachte frontal gegen einen Baum.

Frau verletzt sich bei Unfall im Kreis Gifhorn schwer – 40 Kräfte im Einsatz

Die 81-Jährige verletzte sich bei dem Unfall schwer – sogar ein Rettungshubschrauber aus Wolfenbüttel rückte aus, um der Frau zu helfen. „Entgegen ersten Meldungen, dass die Frau in dem Fahrzeug eingeklemmt sei, hatten Ersthelfer die Frau bereits aus dem Fahrzeug befreit“, so Alexander Hagenbach von der Feuerwehr Grußendorf.

40 Einsatzkräfte rückten zu dem Unfall aus. Zunächst wurde gemeldet, dass das Auto qualmen würde – der vermeintlich Qualm stellte sich allerdings als „verdampfendes Kühlwasser“ heraus, wie es weiter heißt.


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Insgesamt wird der Schaden auf 13.000 Euro geschätzt – der VW Polo ist nur noch ein Totalschaden.

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