Harz 

Harz: Mann stranguliert Ehefrau auf Massagebank – „Das Opfer hatte keine Chance“

In Seesen im Harz hat sich eine extrem heimtückische tat abgespielt. (Archivbild)
In Seesen im Harz hat sich eine extrem heimtückische tat abgespielt. (Archivbild)
Foto: Frank Neuendorf

Seesen/Braunschweig. Nach einer besonders heimtückischen Tat in Seesen im Harz muss ein Mann lange hinter Gitter.

Das Landgericht Braunschweig verurteilte den 56-Jährigen aus dem Harz am Mittwoch wegen Mordes.

Harz: Mann bringt Frau eiskalt um

Der Richter sah es als erwiesen an, dass er im vergangenen Dezember seine Ehefrau auf einer Massageliege im gemeinsamen Haus strangulierte. >> 50-Jährige tot in ihrer Wohnung gefunden!

Das Urteil: Lebenslänglich! „Sie waren innerlich mit der Ehe fertig. Das Opfer hatte bei dem überraschenden Angriff keine Chance“, sagte der Richter.

Zur Tat kam es am 13. Dezember 2020. Offenbar war ihr ein Streit vorausgegangen. Am Tag des ihres Todes legte sich die Frau auf eine Massageliege, um von ihrem Ehemann – wie so oft – massiert zu werden. Sie schöpfte dabei keinerlei Verdacht, dass sie wenig später tot sein könnte.

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Während der Massage soll der Angeklagte der Ehefrau einen Kabelbinder um den Hals gelegt und diesen kräftig zugezogen haben. Die Frau hatte keine Möglichkeit sich zu befreien und starb an einer Sauerstoffunterversorgung des Gehirns. >> Frau legt sich auf Massageliege – sie steht nie wieder auf

Mann aus dem Harz gibt sich unschuldig

Der Angeklagte aus dem Harz hatte die Tat im Prozess in Braunschweig bis zuletzt bestritten. (ck mit dpa)