Harz 

Hund im Harz angefahren und weggelaufen – dann beginnt eine außergewöhnliche Suchaktion

Nachdem Rüde „Spike“ angefahren wurde, verschwand er spurlos im Harz. (Archiv)
Nachdem Rüde „Spike“ angefahren wurde, verschwand er spurlos im Harz. (Archiv)
Foto: picture alliance / Zoonar | Weimer

Bad Lauterberg. Das ist wohl jetzt schon eine der rührendsten Geschichten aus dem Harz in 2022. Und das erst wenige Tage nach dem Jahreswechsel.

Mehrere Feuerwehrleute starteten eine große Suchaktion für einen Hund im Harz. Und setzten dabei außergewöhnliche Mittel ein, um den Hund zu finden.

Hund im Harz angefahren und im Wald verschwunden

Am Donnerstag vor dem Jahreswechsel verschwand der Labrador-Retriever „Spike“ spurlos im Harzer Wald. Wie der „Harzer Kurier“ schreibt, sei er angefahren worden und danach weggelaufen.

Seine Spur verlor sich in einem Waldstück zwischen Bartofelde und Weilrode. Vier ganze Tage suchte man vergeblich nach dem Tier, berichtet die Freiwillige Feuerwehr Barbis in einem Facebook-Post.

Dann startete die Feuerwehr am Sonntag eine große Suchaktion. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Barbis und der DRK Bereitschaft Bad Lauterberg teilten sich in Teams auf, um das weitläufige Waldstück von beiden Seiten aus zu durchkämen.

Suche nach Hund im Harz mit ungewöhnlichen Mittel

Dabei setzten sie auch ein außergewöhnliches Mittel ein, das bei einer solchen Suchaktion wohl selten ausgepackt wird.

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Mit Drohnen überflogen die Helfer den Bereich, in dem der Hund zuletzt gesehen worden war. Und die Suche war erfolgreich!

Am späten Nachmittag konnte das verängstigte Tier durch eine Wärmebildkamera an der Drohne gesichtet werden.

Auf ihrer Facebook-Seite schreibt die Freiwillige Feuerwehr Barbis, dass der Rüde wohlauf, jedoch den Umständen entsprechend eingefangen wurde. Alle seien heilfroh, dass Spike nun wieder zu Hause ist. (mbe)