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Harz: Vorsicht vor DIESER Masche! Polizei warnt vor „Sexortion“

Das ist der Harz

Halberstadt. 

Das Dating im Internet boomt und gerade zu Pandemie-Zeiten scheint es für Singles besonders schwer, Kontakte zu knüpfen. Dies ist nun jedoch einem Mann aus dem Harz zum Verhängnis geworden.

Denn: Betrüger haben sich die Lust des Mannes aus dem Harz zu Nutze gemacht und haben ihn dann noch mit einer perfiden Masche erpresst.

Harz: Mann fällt auf „Sexortion“-Masche rein

Ein 43 Jahre alter Mann aus Halberstadt war laut Angaben der Polizei im Harz auf einem Internetportal unterwegs und dort mit einer vermeintlichen Frau in Kontakt getreten. Man habe sich zunächst ausgetauscht, Komplimente gemacht und geflirtet, schreiben die Beamten. Irgendwann sei die Dame weitergegangen und habe den Mann schließlich um Nacktbilder gebeten.

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Das ist der Harz:

  • ein Mittelgebirge in Deutschland
  • ist das höchste Gebirge Norddeutschlands
  • liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • im Westen haben die Landkreise Goslar und Göttingen Anteile am Harz
  • hat eine Fläche von 2.226 Quadratkilometern

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Kurze Zeit später dann der Schock. Der Mann sollte seiner vermeintlichen Flamme nun 1.500 Euro zahlen, um zu verhindern, dass sie die Aufnahmen von ihm verbreitet. Der Halberstädter war schlicht und einfach auf eine Betrugsmasche hereingefallen. Anstatt zu zahlen machte er sich aber auf den Weg zur Polizei und erstattete Anzeige.

Harz: Angebliche Frau erpresst Mann mit Nacktfotos

Laut Polizei nennt sich diese Betrugsmasche „Sexortion“, also die Erpressung mit Nacktaufnahmen. „Für die Cyberkriminellen ein lukratives Geschäft. Dem Opfer wird in E-Mails und Chats mit der Veröffentlichung von intimen Bildern, Videos und anderen Daten gedroht. Wer sich verunsichern lässt, zahlt oft und das nicht nur einmal“, schreibt die Polizei.

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Polizei im Harz warnt vor Betrugsmasche

Die Beamten warnen deshalb eindringlich davor, bei Internetbekanntschaften die Vorsicht zu vergessen. Nutzer sollten niemals Geld überweisen, da die Erpressung auch nach einer Zahlung nicht aufhöre. Stattdessen solle Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Wichtig sei, dass Chatverläufe und Nachrichten mit Screenshots gesichert werden. „Brechen Sie den Kontakt zu der Person sofort ab und reagieren Sie auf keine weiteren Nachrichten“, rät die Polizei. (mw)