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Harz: Neue Details nach Geiselnahme – „Minutenlang Todesängste durchlitten“

Es sind schreckliche Szenen, die sich im Harz abgespielt haben. Eine 68 Jahre alte Frau erlebte Minuten voller Todesangst.

© Frank Neuendorf

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Alle Infos findest du im Video.

Es waren dramatische Szenen, die sich in Torfhaus im Harz abgespielt haben!

Drei Männer sollen einen Geldautomaten der Sparkasse gesprengt und anschließend die Flucht ergriffen haben. Auf ihrer Flucht sollen sie eine Frau minutenlang als Geisel genommen haben. Jetzt kommen neue Details zu dem Vorfall ans Licht – und die machen deutlich, dass die Frau die wohl schlimmsten Minuten ihres Lebens durchlitten hat.

Harz: Männer überraschten Frau in Garage

Eigentlich wollte die 68-Jährige am Samstagmorgen (14. Januar) nur Brötchen holen – doch dieser Ausflug wurde für sie zum persönlichen Albtraum, wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet.

Automatensprenger lösten in Harz einen Großeinsatz der Polizei aus.
Automatensprenger lösten in Harz einen Großeinsatz der Polizei aus. Foto: Frank Neuendorf

Nachdem die Täter den Automaten gesprengt hatten, flüchteten sie mit ihrem Wagen, bauten jedoch kurz danach einen Unfall. Ein neuer Fluchtwagen musste her. Also sollen sich die drei Männer in der Garage der Frau in Braunlage versteckt haben. Von dort aus sollen sie dann die 68-Jährige abgepasst und ins Auto gedrängt haben, berichtet die Zeitung weiter. Gegenüber der „Bild“ erklärte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer aus Osnabrück, dass die Frau minutenlang „Todesängste durchlitten“ habe.


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Währenddessen habe ihr Mann bereits von der Automaten-Sprengung im Radio gehört. Von dem, was sich in der Garage abspielte, bemerkte er allerdings nichts. Nur irgendwann habe er sich gewundert, warum seine Frau so lange brauche. Und da habe auch schon die Polizei vor seiner Tür gestanden.

Für die zuständige Staatsanwaltschaft in Osnabrück hat dieser Vorfall eine „andere Qualität“. Was diese Automatensprengung von anderen unterscheidet, woher die Tatverdächtigen stammen und welcher Verdacht jetzt im Raum steht, liest du in der „Braunschweiger Zeitung“ (abr)