Helmstedt 

Kreis Helmstedt: Tiertransporter kippt um – Feuerwehr befreit Kühe: „Sorgfalt und Schnelligkeit gefragt“

Im Kreis Helmstedt ist ein Tiertransporter verunglückt.
Im Kreis Helmstedt ist ein Tiertransporter verunglückt.
Foto: Matthias Strauss

Grasleben. Die Feuerwehr ist zu einem ungewöhnlichen Einsatz im Kreis Helmstedt ausgerückt.

Auf der B244 zwischen Grasleben und Querenhorst im Landkreis Helmstedt verunglückte am Montagmittag ein Tiertransporter. 15 Rinder waren in dem umgekippten Anhänger eingesperrt.

Kreis Helmstedt: Tiertransporter kippt um – 15 Kühe in Unfallwagen eingesperrt

Laut Feuerwehr Grasleben war das Fahrzeug von der Straße abgekommen. Wieso war zunächst unklar. Der Anhänger mit den Rindern kippte um und blieb dann auf der Straße liegen.

Vor Ort sichtete die Feuerwehr zunächst, ob und wie schwer die Tiere verletzt sind. Erst im Anschluss machten sie sich an deren Befreiung. Dazu organisierten sie zwei Viehtreibwagen von einem örtlichen Landwirt, ehe sie die Türen öffneten.

Zwei Tierärztinnen kümmerten sich anschließend um die Tiere. Anscheinend sind nur wenige Charolaisrinder und Kälber leicht verletzt. Auch ein Amtsveterinär sollte noch zur Unfallstelle kommen.

Für Graslebens Ortsbrandmeister Christoph Hasenfuß war es ein besonderer Einsatz. „Das ist mal wieder was anderes, so etwas hatten wir auch noch nicht. Wenn es um lebende Tiere geht, ist das gleich den Menschen nachgestellt. Deswegen sind Sorgfalt und Schnelligkeit gefragt.“

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Die B244 wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten zwischen Grasleben und Querenhorst im Landkreis Helmstedt voll gesperrt. (vh)