Helmstedt 

Helmstedt: Großeinsatz in der Nacht! Anwohner müssen Häuser verlassen

Die Feuerwehr Helmstedt musste in der Nacht zu einem Großeinsatz ausrücken.
Die Feuerwehr Helmstedt musste in der Nacht zu einem Großeinsatz ausrücken.
Foto: Kreisfeuerwehrsprecher Nord

Ein Schuppen in Helmstedt hat in der Nacht zum Montag lichterloh in Flammen gestanden.

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort in Helmstedt eintrafen, hat es ein Problem gegeben: Die Flammen loderten in einem Hinterhof, der nur schwer mit den Gerätschaften der Feuerwehr zu erreichen war.

Helmstedt: Haus im Hinterhof brennt lichterloh

Passanten hatten den Einsatzkräften zunächst berichtet, dass das Haus an der Friedrichstraße auf der Rückseite in Flammen stehen würde. Die Feuerwehr erkundete daraufhin den Hof des Asylbewerberheims des DRK.

Das Fazit: „Ein herankommen an den Brandort war durch den massiven Umbau des Grundstücks nur durch den direkten Hauseingang der Gebäude möglich.“

Dort brannte der Schuppen eines Anbaus und griff bereits auf den benachbarten Schuppen über. Zur Sicherheit evakuierten die Einsatzkräfte die Bewohner der umliegenden Häuser, teilweise mit Hilfe einer Drehleiter von der Vorsfeldstraße aus.

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Die Feuerwehr rief die Wehren aus Emmerstedt und Grasleben zur Unterstützung zur Einsatzstelle. Gemeinsam brachte man die Flammen rasch unter Kontrolle. Ein Rauchschutzvorhang half dabei, das Eindringen von Rauch in die umliegenden Häuser zu vermeiden.

Im Einsatz waren insgesamt 64 Kameraden aus Helmstedt, Emmerstedt, Grasleben sowie der Rettungsdienst des DRK und die Polizei. Verletzt wurde bei diesem Einsatz zum Glück niemand.

Um 06.20 Uhr am Montagmorgen waren die Löscharbeiten beendet, der Brandort wurde der Polizei übergeben. (vh)