Helmstedt 

A2 bei Helmstedt: Lkw kracht in Lärmschutzwand – „Es ist schon fast Alltag“

Der Lkw krachte auf der A2 in die Lärmschutzwand und hinterließ ein Trümmerfeld.
Der Lkw krachte auf der A2 in die Lärmschutzwand und hinterließ ein Trümmerfeld.
Foto: Matthias Strauss

Helmstedt. Nach einem schweren Lkw-Unfall kommt es derzeit auf der A2 zwischen Helmstedt und Marienborn zu Verkehrsbehinderungen.

Nach ersten Informationen der Polizei war am Donnerstagmorgen ein Sattelzug aus noch ungeklärter Ursache in eine Lärmschutzwand gekracht.

A2-Unfall: Bergungsleiter bemängelt Verhalten von Verkehrsteilnehmern

„Die Rettungsgasse war eine Katastrophe“, beschwert sich Bergungsleiter Markus Reimann an der Unfallstelle. „Lkw standen auf allen vier Spuren. Wir haben für drei Kilometer 15 Minuten gebraucht.“

Er berichtet, dass trotz hupen und Warnlicht viele Verkehrsteilnehmer keinen Platz gemacht hätten.

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A2-Unfall-Hotspot? „Es ist schon fast Alltag“

Die Feuerwehr beschrieb die Anfahrt über einen nahgelegene Auffahrt als einfach. Schwerer sei es gewesen, die Trümmerteile zu umkurven. Vielmehr beschäftigt die Einsatzkräfte die hohe Zahl an Unfällen auf dem A2-Abschnitt.

„Die Lage auf der A2 angespannt, weil doch recht viele Unfälle passieren – vor allem mit Lkw-Beteiligung“, so Jan Lachmann von der Feuerwehr Helmstedt. Er fügt hinzu: „Es ist schon fast Alltag.“ (red)