Niedersachsen 

Flughafen Hannover: Passagierin will unauffällig Richtung Ausgang – doch sie kommt nicht weit

Der Inhalt ihres Koffers hinderte die Frau am Flughafen Hannover. (Symbolbild)
Der Inhalt ihres Koffers hinderte die Frau am Flughafen Hannover. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Michael Matthey; Zoll (Montage: news38.de)

Hannover. Am Flughafen Hannover staunte der Zoll nicht schlecht. Mit dem, was sie im Koffer hatte, wollte eine Passagierin unauffällig Richtung Ausgang gehen. Doch sie kam nicht so weit.

Am vergangenen Freitag fiel dem Zoll des Flughafen Hannover eine Frau auf. Sie flog von der Türkei nach Deutschland. Die 45-Jährige aus Bielefeld wollte gerade an dem Beamten vorbei zum grünen Ausgang für anmeldefreie Waren, als sie sie aufhielten.

Flughafen Hannover: In Socken und Hosen versteckt

Besonders der Koffer der Frau sprang dem Zoll in die Augen. Der wurde zuerst mit einer Röntgentechnik überprüft. „Hier stellten meine geschulten Kollegen Auffälligkeiten fest, sodass sie das Gepäck nochmal genauer unter die Lupe nahmen“, so Nils Haustein, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover.

Und tatsächlich: Die Frau hatte versucht, heimlich anmeldepflichtige Gegenstände durch den Zoll am Flughafen Hannover zu schmuggeln. In Socken und Hosen fanden die Männer 100 Münzen sowie Halsketten und Münzanhänger aus Gold. Die Waren hatten einen Wert von rund 40.000 Euro.

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Das ist der Flughafen Hannover:

  • Der Hannover Airport ist der größte Flughafen und das wichtigste internationale Drehkreuz in Niedersachsen
  • Im Jahr 2016 rangierte er bei den Passagierzahlen auf Platz 9 der Liste der Verkehrsflughäfen in Deutschland
  • In Hannover liegt die Heimatbasis von Tui Fly

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„Da die Frau den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren wählte, erwartet sie nun neben einem nicht unerheblichen Steuerbescheid auch ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung“, so Haustein.

Flughafen Hannover: Größter Goldaufgriff der letzten drei Jahre

Denn: Wer außerhalb der EU einreist, darf maximal Gegenstände im Wert von 430 Euro pro Person einführen. Ist diese Freimenge überschritten, müssen Reisende den roten Ausgang wählen und die Waren beim Zoll anmelden.

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Das tat die Frau definitiv nicht. Die Münzen und Ketten wurden sichergestellt. Die weitere Sachbearbeitung übernimmt die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Braunschweig.

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Es handelt sich bei diesem Vorfall um den größten Goldaufgriff der letzten drei Jahre am Flughafen Hannover. (ldi)