Niedersachsen 

Hannover: Betrunkener schlägt und tritt seine Freundin – und attackiert dann ihren Sohn und dessen Freund

In Hannover musste die Polizei einschreiten wegen häuslicher Gewalt! (Symbolbild)
In Hannover musste die Polizei einschreiten wegen häuslicher Gewalt! (Symbolbild)
Foto: dpa

Ein betrunkener 38-Jähriger hat in Hannover erst seine Partnerin bedroht und dann auch noch den Sohn der Frau sowie einen Freund des Jungen geschlagen und getreten.

Als die ersten Polizeibeamten am frühen Samstagmorgen vor Ort eintraf, griff der Mann in Hannover auch die Beamten an, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Betrunkener greift in Hannover erst seine Freundin, dann deren Kind an

Demnach trat er zunächst gegen die Tür der gemeinsamen Wohnung und versuchte seine gleichaltrige Partnerin zu schlagen, als diese ihm öffnete. Der Frau gelang die Flucht zu Nachbarn.

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Anschließend griff er den 17 Jahre alten Sohn der Frau und dessen 19-jährigen Freund an. Der Mann wehrte sich gegen die Festnahme durch die alarmierte Polizei, sodass weitere Kräfte hinzugezogen wurden. Als er schließlich Handfesseln angelegt bekam, beleidigte er die Einsatzkräfte.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,46 Promille. Die genauen Hintergründe der Tat seien nun Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher.

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Häusliche Gewalt – das solltest du tun:

  • bei akuter Bedrohung, wähle die 110!
  • zeige die Straftat bei der Polizei an
  • wenn du dich nicht traust, dich bei der Polizei zu melden. vertrau dich jemandem an
  • suche dir Hilfe bei einer Beratungs- oder Interventionsstelle (Hilfetelefon: 08000 116 016)
  • schreibe dir auf, was wann passiert ist
  • gehe zum Arzt, lasse dir mögliche Verletzungen attestieren
  • Frauenhäuser bieten dir ebenfalls Schutz

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Mann darf die Wohnung in Hannover erstmal nicht betreten

Der Mann befand sich bis zum Samstagabend in Polizeigewahrsam. Für mehr als eine Woche darf er zunächst die Wohnung nicht mehr betreten.

Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs sowie Beleidigung gegen die Polizei ermittelt. Ob seine Opfer verletzt sind und wie schwer, das ist nicht bekannt. (fb/dpa)