Niedersachsen 

Braunschweiger Musiker sticht die AfD aus: „Eine unmittelbare Gefahr für Menschen“

Die AfD muss sich eine neuen Bleibe suchen. Einmieten in die Milleniumhalle in Braunschweig kann sie sich nicht mehr. (Symbolbild)
Die AfD muss sich eine neuen Bleibe suchen. Einmieten in die Milleniumhalle in Braunschweig kann sie sich nicht mehr. (Symbolbild)
Foto: Peter Steffen/dpa

Braunschweig. Die AfD wird nicht mehr in die Braunschweiger Milleniumhalle einchecken können.

Ein Musiker aus Braunschweig hat einen entsprechenden Deal eingefädelt.

Milleniumhalle Braunschweig: Jugendmesse statt AfD

Laut „Braunschweiger Zeitung“ will der Musiker Billy Ray Schlag die Halle ab sofort einmal jährlich für eine Jugendmesse mieten. Dafür habe er mit Betreiber Rouven Hartmann vereinbart, dass die AfD die Halle nicht mehr bekommt.

„Alles, was Parteien wie der AfD Aufmerksamkeit verschafft, birgt eine unmittelbare Gefahr für Menschen, die nicht der Mehrheitsgesellschaft angehören“, so der 27-jährige Musiker.

Hartmann bestätigte den zunächst dreijährigen Deal. Er hatte sich zuletzt dafür rechtfertigen müssen, der AfD gleich zweimal einen Platz zu bieten. Als Grund nannte er finanzielle Einbußen durch die Corona-Krise. Vom Bündnis gegen Rechts hieß es: „Es gibt Geld, das stinkt, auch noch Jahre später!“

Proteste gegen die AfD in Braunschweig:

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Jetzt also eine Jugendmesse. Billy Ray Schlag will sie „Alternative sein Vater“ nennen. Was genau er plant, liest du in der „Braunschweiger Zeitung“. (red)