Niedersachsen 

Hannover: Mutmaßlicher Todesschütze aus Langenhagen – geheimes Video zeigt DAS

Polizisten sicherten den Tatort in Hannover ab. Die Leiche des Porschefahrers liegt abgedeckt auf der Straße.
Polizisten sicherten den Tatort in Hannover ab. Die Leiche des Porschefahrers liegt abgedeckt auf der Straße.
Foto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

Hannover. Nach den tödlichen Schüssen an einer Kreuzung in Hannover sickern immer mehr brisante Details durch.

Offenbar gibt es sogar ein Video der Tat. Einen entsprechenden Bericht der „Bild“ haben die Ermittler aus Hannover bestätigt.

Hannover: Dashcam soll dramatische Szene aufgezeichnet haben

Demnach hat die Dashcam eines Autos die dramatischen Sekunden an der Kreuzung festgehalten. „Es gibt eine Videoaufnahme, auf der das Tatgeschehen teilweise zu sehen ist“, sagte eine Behördensprecherin der „Bild“. Das von dem Autofahrer zur Verfügung gestellte Material könnte für die Staatsanwaltschaft der entscheidende Beweis sein.

Dem mutmaßlichen Todesschützen soll schon bald der Prozess gemacht werden. Der 32-Jährige aus Langenhagen sitzt seit gut drei Monaten in U-Haft. Der Bauunternehmer schweigt bisher, sein Anwalt soll von Notwehr sprechen.

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Anfang Juni waren auf der Kreuzung Arndtstraße/Weidendamm am helllichten Tag mehrere Schüsse gefallen. Sie trafen einen 30-jährigen Porsche-Fahrer. Er sackte zusammen und starb wenig später noch auf der Straße. Zu seiner Beerdigung waren fast 1.000 Trauergäste gekommen.

Medienberichten zufolge sollen die Schüsse seinem Beifahrer gegolten haben, dem 50-jährigen Schwager des Opfers. Demnach ging es um Geld und verletzte Ehre zwischen den Kosovo-Albanern. Der Tatverdächtige war zunächst geflohen, hatte sich aber ein paar Tage später gestellt.

Hannover: Verdeckte Ermittlungen in anderer Sache

Laut „Bild“ sollen gegen den 32-Jährigen offenbar schon verdeckte Ermittlungen in einem anderen Fall gelaufen sein – die Polizei soll sogar sein Handy abgehört haben. (red)