Niedersachsen 

Hannover: Tod nach SEK-Einsatz – jetzt gibt es einen schlimmen Verdacht

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sollen klären, ob der Einsatz eines Elektroschockers etwas mit dem Tod des Mannes zu tun hatte. (Symbolbild)
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sollen klären, ob der Einsatz eines Elektroschockers etwas mit dem Tod des Mannes zu tun hatte. (Symbolbild)
Foto: dpa

Hannover. Nach einem Polizeieinsatz bei Hannover, bei dem ein Mann verstorben war, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Hannover zur Todesursache.

Der Mann war am Freitag verstorben, nachdem er Einsatzkräfte der Polizei Hannover erst alarmiert und dann mit einem Messer bedroht hatte. Die Polizisten hatten den Mann überwältigt und dessen Ehefrau in Sicherheit gebracht. Im weiteren Verlauf hatte sich der Gesundheitszustand des Mannes immer weiter verschlimmert, bis er schließlich starb.

Hannover: Das ist der Verdacht der Staatsanwaltschaft

Jetzt will die Staatsanwaltschaft in Hannover klären, ob der Polizeieinsatz etwas mit dem Tod des Mannes zu tun hatte, berichtet die „Hannoversche Allgemeine“. Ein brisantes Detail: Die Polizei soll bei dem Zugriff einen Elektroschocker – einen so genannten Taser – eingesetzt haben.

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Aktuell werde der Leichnam des Mannes aus Garbsen noch obduziert, heißt es in einem Bericht weiter. Die Staatsanwaltschaft Hannover habe nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Was bei dem Einsatz in Garbsen passiert war, liest du hier. >>>