Niedersachsen 

A2 bei Hannover komplett dicht: Unfall legt Verkehr lahm – 25 Jahre alter Fahrer stirbt

In der Nacht zum Mittwoch war die A2 bei Hannover komplett gesperrt. (Archivbild)
In der Nacht zum Mittwoch war die A2 bei Hannover komplett gesperrt. (Archivbild)
Foto: Matthias Strauss

Hannover. Verkehrschaos auf der A2 bei Hannover!

In der Nacht zum Mittwoch hat es auf der A2 bei Hannover heftig gekracht. Ein Unfall hatte eine Kettenreaktion ausgelöst. Ein 25-jähriger Autofahrer stirbt.

A2 bei Hannover voll gesperrt: Furchtbares Drama auf der Autobahn

Nach Angaben der Autobahnpolizei in Hannover musste die A2 zwischen Lauenau und Bad Nenndorf beidseitig gesperrt werden.

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Zuvor war ein Passat in Fahrtrichtung Dortmund nahezu ungebremst auf einen Lkw geprallt. Der Wagen wurde unter dem Lkw eingeklemmt. Der 25 Jahre alte Fahrer erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen, berichtet die Polizei am Mittwochmorgen.

Später krachten ganz in der Nähe der ersten Unfallstelle im Rückstau des ersten Unfalls zwei weitere Lastwagen und ein Hühnertransporter zusammen. Dabei wurden drei Männer im Alter von 34, 35 und 46 schwer verletzt. Alle drei wurden ins Krankenhaus gebracht.

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Unfallstatistik in Niedersachsen im Jahr 2020

  • durch Corona hat es deutlich weniger Unfälle gegeben
  • 184.844 Unfälle insgesamt auf den Straßen von Niedersachsen (-15,2 Prozent zum Vorjahr)
  • 370 Menschen sind ums Leben gekommen (2019 waren es noch 432)
  • 35.005 Menschen wurden verletzt - davon 5260 schwer
  • Unfallursachen sind vor allem überhöhte Geschwindigkeit, Vorfahrtsmissachtung, Alkohol am Steuer und Fehler beim Abbiegen oder Überholen

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Der Transporter mit den Hühnern kippte um und die Tiere suchten sich ihren Weg ins Freie. Leider liefen sie dabei auf allen Spuren der Autobahn herum. So wurde die A2 auch in Fahrtrichtung Berlin gesperrt. Viele Tiere verendeten teilweise unter den verunfallten Fahrzeugen.

Die überlebenden Tiere mussten eingefangen und auf einen anderen Transporter verladen werden. Die Fahrbahn war nicht nur mit auslaufenden Betriebsstoffen, sondern auch mit Hühnerkot und Tierkadavern übersäht. Drei weitere Insassen der Lkws mussten im Krankenhaus behandelt werden. (red)