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Niedersachsen: Bittere Wetter-Bilanz! Hier ist das Land das traurige Schlusslicht

Bittere Wetter-Bilanz für Niedersachsen! In einem Punkt schneidet das Land schlechter ab als der Rest von Deutschland. (Symbolbild)
Bittere Wetter-Bilanz für Niedersachsen! In einem Punkt schneidet das Land schlechter ab als der Rest von Deutschland. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / NurPhoto

Dass das Wetter-Jahr in Niedersachsen gefühlt nicht gerade vor Sonnenschein und warmen Temperaturen gestrotzt hat, ist vermutlich allen in Erinnerung geblieben.

Dieses Gefühl sollte nicht täuschen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat jetzt seine Jahresbilanz vorgestellt – und in der kommt Niedersachsen vor allem bei einer Sache nicht gut weg.

Wetter in Niedersachsen: Hier ist das Land das traurige Schlusslicht

Sommer, Sonne, Sonnenschein? In Niedersachsen lief das nicht wirklich wie erhofft. Das belegen jetzt auch die Zahlen des DWD. Denn unser Bundesland ist das traurige Schlusslicht in der Sonnenstunden-Statistik.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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In Niedersachsen gab es in diesem Jahr 1.470 Sonnenstunden. Klingt viel, ist es aber nicht. Das wird im Vergleich zum Bundeschnitt deutlich. Denn der gibt 1.650 Sonnenstunden an. Wenig überraschend: Am meisten schien die Sonne im Süden und Südwesten.

Immerhin ist Niedersachsen bei der durchschnittlichen Temperatur nah am Durchschnitt. Die durchschnittliche Temperatur lag hierzulande bei 9,6 Grad. Deutschlandweit liegt der Mittelwert bei 9,1 Grad. Vom Himmel ist in Niedersachsen auch eine Menge runtergekommen. Landesweit hat es rund 725 Liter auf einen Quadratmeter geregnet, wie der DWD mitteilt.

Wetterextreme prägen das Jahr – eine Erkenntnis ist bitter

Und das Jahr war geprägt von Wetterextremen. Im Januar sorgte ein Sturmtief an der Nordsee für Orkanböen. Große Temperaturunterschiede sorgten im Februar in der Südhälfte Niedersachsens für sehr starke Schneefälle. Verbreitet fielen über 30 Zentimeter Schnee.

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Der April war der Kälteste seit 1977. Hingegen war der Juni der Viertwärmste seit Messbeginn. Für große Verwüstungen sorgte Mitte August ein kräftiger Tornado in der Region Großheide.

Mit der bundesweiten Durchschnittstemperatur lag das Jahr 2021 0,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Damit war 2021 den Angaben zufolge das elfte zu warme Jahr in Folge. (dpa/abr)

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