Niedersachsen 

Sparkasse Hannover: Mädchen will für Ukraine-Flüchtlinge spenden – aber die Bank lehnt das ab!

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Garbsen. Ein Mädchen aus der Region Hannover dürfte dank der Sparkasse Hannover die Welt nicht mehr verstehen. Beziehungsweise die deutschen Gesetze.

Dabei wollte die Kleine aus Garbsen nur ihr großes Herz zeigen...

Sparkasse Hannover muss Mädchen einen Korb geben

Sie hatte bei ihrer Kommunion ein Sparschwein aufgestellt, in dem sie Geld für ukrainische Geflüchtete sammelte – 100 Euro kamen so zusammen, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) berichtet.

Als sie das Sparschwein mit dem Bargeld mit ihrer Mutter bei der Sparkasse Hannover abgeben wollte, um es auf das städtische Spendenkonto zu übertragen, folgte der Schock: Das gehe nicht, hieß es von der Sparkasse.

Tatsächlich verbietet es das Geldwäsche-Gesetz, dass Banken, Bargeld für Konten sogenannter „Dritter“ annehmen – Stichwort Bestechungs- und Schwarzgeld. Und das wäre hier der Fall gewesen. Die Sparkasse hätte sich strafbar gemacht.

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Das Mädchen hätte ein Konto eröffnen können und die 100 Euro von dort aus aufs Spendenkonto überweisen können. Für die Eltern ein Skandal: „Zynisch und der Sache vollkommen kontraproduktiv“, heißt es in einem Brandbrief an die Bank.

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Die Sparkasse Hannover hat sich inzwischen entschuldigt: Für die Kleine sei es eine unglückliche Konstellation gewesen, die so noch nie vorgekommen sei: „Das tut uns sehr leid.“ Aber es gebe da keinen Handlungsspielraum.“

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Die Geschichte aus der Region Hannover ist laut „HAZ“ aber letzten Endes noch gut ausgegangen: Das Mädchen hat das Geld ihrer Mama gegeben, die es von ihrem Konto aus auf's Spendenkonto überwiesen hat – bei der Sparkasse ist die Mutter übrigens keine Kundin. Wird sie wohl auch nicht mehr werden. (red)