Niedersachsen 

Region Hannover: Mutter und Ehemann erstochen – ER soll der Killer sein

So entsteht ein Phantombild

So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

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Neustadt am Rübenberge.  Im Fall des in der Region Hannover getöteten Ehepaares gehen die Ermittler jetzt in die Offensive.

Seit Freitag suchen Polizei und Staatsanwaltschaft Hannover öffentlich nach dem mutmaßlichen Killer. Sie haben zwei Fotos des 27-Jährigen veröffentlicht.

Region Hannover: Sohn soll Mutter und Ehemann erstochen haben

Der Mann soll seine Mutter (53) und deren Lebensgefährten (57) brutal mit einem Messer niedergestochen und getötet haben. Zur Tat kam es in dem abgelegenen Haus des Paars, in Neustadt am Rübenberge. Im Ortsteil Hagen.

Wann genau die beiden umgebracht wurden, konnten die Ermittler noch nicht sagen – irgendwann ab dem 20. Mai. Gefunden wurden die Leichen am vergangenen Mittwoch. (Hier geht's zu den Einzelheiten)

Region Hannover: Paar durch Messerstiche verblutet

„Beide sind infolge zahlreicher Messerstich-Verletzungen verblutet“, hatte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Dies habe die Obduktion hergeben.

+++ Hannover: Blutiger Angriff! Mann (22) stirbt nach Stichverletzung – Polizei schnappt Verdächtigen +++

Seit der Tat fehlt von dem tatverdächtigen Sohn jede Spur. Laut „Bild“ hatte seine Schwester bei Facebook einen Vermisstenaufruf gestartet. Alle Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ergebnislos. Daher suchen die Beamten jetzt öffentlich nach dem 27-Jährigen.

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Der Gesuchte ist etwa 1,90 Meter groß und schlank. Auffällig ist sein „schlaksiges Auftreten und abgezehrtes Aussehen“, so die Angaben der Polizei. Welche Kleidung er trägt, könne nicht gesagt werden.

Allerdings gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann weiterhin bewaffnet ist – insofern geht wohl eine große Gefahr von ihm aus. Das betonte auch eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber News38.

Sprich ihn daher auf keinen Fall an, sondern alarmiere umgehend die Polizei unter der Nummer 0511/1095555 – oder wähle einfach den Notruf 110. (ck)