Peine 

Kreis Peine: Schlimme Entdeckung in einem Stall – „Ist kaum zu beschreiben“

Kreis Peine: Tierheim-Mitarbeiter machten eine schockierende Entdeckung in einem Stall.
Kreis Peine: Tierheim-Mitarbeiter machten eine schockierende Entdeckung in einem Stall.
Foto: Tierschutzverein Peine & Umgegend e.V.

Peine. Schockierende Entdeckung in einem Stall im Kreis Peine!

Tierschutzverein-Mitarbeiter haben vergangenen Samstag eine Entdeckung gemacht, die sie entsetzt zurückließ. „Ist kaum zu beschreiben“, schreibt der Tierschutzverein Peine und Umgebung auf Facebook. Was haben sie entdeckt?

Kreis Peine: Dutzende Tiere in Stall zusammengepfercht

Beim Tierschutzverein ging ein Anruf ein, „dass viele Meerschweinchen unversorgt in einem Stall in Peine ein unwürdiges Dasein fristen.“ Daraufhin seien zwei Mitarbeiter sofort zum Stall gefahren.

„Was (sie) dort sahen, ist kaum zu beschreiben“, heißt es weiter. Dutzende Meerschweinchen wurden dort eingepfercht in Käfigen gehalten. Teilweise hätten acht Meerschweinchen in einem Käfig der Größe 60 mal 120 Zentimeter gesessen. Der Verein berichtet weiter: „Die Käfige waren zum Teil bis fast unter die Decke voller Kot und es stank erbärmlich.“

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Viele der Meerschweinchen hätten wegen des geringeren Platzes und den damit verbundenen Rangkämpfen um Futter diverse Bissverletzungen gehabt. Außerdem seien die Hälfte der 21 Weibchen vermutlich tragend, „sodass das Peiner Tierheim noch unzähligen Nachwuchs erwartet.“

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Das Tierheim in Peine:

  • Der Tierschutzverein Peine und Umgebung wurde 1929 durch Margarete Meyer gegründet
  • Die Mitarbeiter kümmern sich dort seit über 90 Jahren liebevoll um Hunde, Katzen und Kleintiere
  • Dein Tier ist weggelaufen oder ein fremdes Fellknäuel dir zugelaufen? Das Tierheim ist der richtige Ansprechpartner!

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Kreis Peine: Tierschutzverein mit eindringlicher Bitte

Der Verein spricht schließlich von „animal hoarding“, dem Tierhorten also, bei dem man Tiere auf engem Raum halte. „Mindestanforderungen wie Tierarzt, Nahrung und Hygiene werden nicht gewährleistet. Die Menschen, die betroffen sind, erkennen meist selber nicht, dass es den Tieren schlecht geht“, erklärt er. Insgesamt retteten die Mitarbeiter 29 Meerschweinchen aus dem Stall.

„Wir möchten alle Menschen darum bitten, auf solche Missstände zu achten und umgehend den Tierschutzverein oder das Veterinäramt zu informieren“, heißt es weiter. Darüber hinaus bittet der Tierschutzverein um Sachspenden, wie Futter, Stroh und Einstreu für die vielen Kleintiere. Spenden kann man täglich zwischen 7.30 Uhr und 17 Uhr im Tierheim Peine abgeben. (nk)