Peine 

Peine: Millionenspritze für Skandal-Brücke – die Stadt ist fein raus

Peine: Die Hertha-Peters-Brücke ist seit Jahren ein Sanierungsfall. (Archivbild)
Peine: Die Hertha-Peters-Brücke ist seit Jahren ein Sanierungsfall. (Archivbild)
Foto: picture alliance / imageBROKER / Scholz, F.

Peine. Seit Jahren diskutiert man in Peine über die Hertha-Peters-Brücke. Nachdem sieben Gutachten für eine Sanierung der Brücke abgelehnt wurden, soll die Brücke nun doch neugebaut werden.

Für den 3,25 Millionen Euro teuren Neubau der Hertha-Peters-Brücke erhielt die Stadt Peine jetzt die erhoffte Zusage für Förderungsmittel von 2,11 Millionen Euro.

Peine: Stadt erhält Zusage für Förderungsmittel

Um in Peine von einem ans andere Ufer zu gelangen, wurde vor über 30 Jahren die Hertha-Peters-Brücke gebaut. Doch bereits im Jahr 2017 wurde die Brücke zum Sanierungsfall, denn das edle Bongossi-Holz ist morsch und schimmelig.

Da ein Neubau der Brücke jedoch einst als zu teuer galt, setzte die Stadt Peine zunächst auf eine Sanierung. Nachdem in die sieben abgelehnten Gutachten-Anträge auf eine Sanierung bereits satte 148.000 Euro investiert wurden, ist dieser Plan nun hinfällig.

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Das ist Peine:

  • eine Stadt und selbstständige Gemeinde im Norden von Deutschland (Niedersachsen)
  • wurde um 1220 gegründet
  • ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises
  • bekannt ist die Stadt für ihre Stahlindustrie
  • amtierender Bürgermeister ist Klaus Saemann (SPD)

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Für rund 3,25 Millionen Euro steht nun doch ein Neubau an, der zu 65 Prozent gefördert werden soll. Einschließlich aller notwendigen Planungs- und Bauleistungen, inklusive Abriss der alten Hertha-Peters-Brücke erwartet die Stadt Peine sogar bis zu vier Millionen Euro.

Da sich die zugesagte Förderungssumme auf 2,11 Millionen Euro beläuft, wird rund jeder zweite Euro, der in den Neubau der Hertha-Peters-Brücke investiert wird, vom Land Niedersachsen übernommen.

Peine: Neubau bereits im nächsten Jahr geplant

Wie die Stadt Peine in einer Pressemitteilung verkündet, freut sich Bürgermeister Klaus Saemann darüber, dass der erhoffte Fördermittelbescheid nun endlich eingegangen ist. Der Neuerrichtung der Hertha-Peters-Brücke stehe somit nichts mehr im Wege.

Die neue Brücke soll mit einer Länge von 165 Metern und einer Breite von 3 Metern in etwa dem Vorgänger-Bauwerk entsprechen. Jedoch wird das neue Modell vollständig aus Stahl errichtet, damit eine langfristig stabile und gleichzeitig fein erarbeitete Konstruktion verwirklicht werden kann.

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Außerdem soll der Neubau barrierefrei werden und dadurch auch für Rollstuhlfahrende oder Menschen mit Rollatoren leichter nutzbar sein.

Noch in diesem Jahr soll die alte Brücke abgerissen werden. Im Jahr 2022 wird dann der Neubau realisiert und zum Jahresende 2022 soll die neue Brücke in Peine benutzbar sein. (mkx)