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Blitzer in Peine: Das gab's so noch nie – Kreis hat skurrile Pläne!

Blitzer in Peine: Das gab's so noch nie – Kreis hat skurrile Pläne!

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Fünf Tipps für den Stau

Blitzer in Peine: Das gab's so noch nie – Kreis hat skurrile Pläne!

Fünf Tipps für den Stau

Peine. 

Immer wieder werden Blitzeranlagen in Peine Opfer von Vandalismus! Die enormen Kosten muss der Landkreis ausbaden.

Aber damit soll jetzt Schluss sein! Um ihre Blitzer zu schützen, feilt der Landkreis Peine an einem ungewöhnlichen Plan.

Über 30.000 Euro Blitzerschaden in Peine

Alleine im letzten Dezember fielen verschiedene Blitzer aus Peine Vandalismus zum Opfer. Der größte Schaden wurde in der Nacht zum 12. Dezember angerichtet. Unbekannte schlugen auf der Ilseder Straße mit einem Schlagwerkzeug auf den stationären Blitzer ein. Nach Angaben eines Sprechers liegt die Schadenshöhe bei 33.500 Euro. Allerdings kommen dazu auch noch die Kosten für die Eichung der neuen Kameras. Das macht nochmal knapp 400 Euro.

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Das ist die Stadt Peine:

  • Die um 1220 gegründete Stadt ist das Zuhause von rund 50.000 Menschen
  • Sie ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises
  • Die Stahlindustrie machte die Stadt bekannt: Noch heute ist der „Peiner (Träger)“ in der Bauwirtschaft ein Synonym für eine bestimmte Art Stahlträger

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Drei Tage später konnte der Blitzer seine Arbeit wieder aufnehmen. Allerdings wird derzeit nur die Fahrtrichtung Ilsede überwacht. Für die gegenüberliegende Fahrbahn fehlt noch ein wichtiges Bauteil: Die Kamera.

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Neue Idee soll Blitzer in Peine schützen

Aber nicht nur der stationäre Blitzer bekam schonmal die Wut eines frustrierten Autofahrers zu spüren. „Zu unseren Blitzer-Anhängern ist zu sagen, dass wir die Farbanhaftungen schon nicht mehr zählen. Die Mitarbeiter reinigen die Trailer immer wieder, was natürlich auch sehr zeitintensiv ist“, so der Kreis-Sprecher. „Der letzte Schaden am Trailer war kurz vor Weihnachten. Es wurde versucht, die Scheibe, hinter der sich die Messtechnik befindet, einzuschlagen. Das ist nicht gelungen, aber die Scheibe wurde so stark beschädigt, dass sie erneuert werden musste.“

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Auch hier kommen nochmal Kosten von rund 150 Euro auf den Landkreis zu. Ab und an wird sogar versucht, die Blitzer-Anhänger zu verschieben! Allerdings erfolglos – die sind nämlich im Boden verankert.

Und so langsam reicht es dem Landkreis Peine! Deswegen ergreifen sie jetzt eine ungewöhnliche Maßnahme: Die Kameraüberwachung der Blitzer. Testobjekt soll der stationäre Blitzer auf der Ilseder Straße werden. „Durch die jüngsten Ereignisse haben wir eine Anfrage zur Überwachung des stationären Blitzers mittels 360-Grad-Kamera bei der Landesdatenschutzbeauftragten gestellt, um das unmittelbare Umfeld des Geräts filmen zu können und so mögliche Randalierer abzuschrecken“, berichtet der Landkreis.

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Wann die Video-Überwachung startet ist noch unklar. Denn bisher habe es noch keine Rückmeldung der Behörde gegeben. (mbe)