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Salzgitter: „Höchste Zeit, das Projekt zu beerdigen“ – DIESER Plan sorgt weiter für Ärger

Putins Drohung mit Atomwaffen - nur ein gefährlicher Bluff?

Russlands Präsident Wladimir Putin droht dem Westen unverhohlen mit dem Einsatz von Atomwaffen. Experten sehen in dem Manöver einen wohl kalkulierten Bluff - allerdings einen sehr gefährlichen.

Salzgitter. 

Umweltschützer aus Salzgitter und der Region machen mal wieder mobil.

Sie wollen am kommenden Samstag gegen Schacht Konrad in Salzgitter demonstrieren.

Salzgitter: „Mobile Atom-Aufsicht“ am Schacht Konrad

Die Atom-Gegner wollen als „Mobile Atom-Aufsicht“ das Schachtgelände erkunden und umrunden, teilten sie mit. Auch ein Anlass: Am 11. März vor elf Jahren begann die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima.

„Vor 40 Jahren wurde der Planfeststellungsantrag für Schacht Konrad eingereicht“, sagte Silke Westphal vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft aus Salzgitter. Vor 20 Jahren sei der Bau des Endlagers dann genehmigt worden. Seitdem hätten die Behörden den genehmigten Plan permanent geändert. „Es wird höchste Zeit, das Projekt Konrad endlich zu beerdigen.“

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Westphal forderte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) auf, die Genehmigung für das Endlager zu widerrufen. Seit neun Monaten liege dem Minister ein entsprechender Antrag dazu vor. Statt endlich eine Entscheidung zu treffen, werde jedoch täglich am Schacht weitergebaut und Steuergeld versenkt.

Zugleich kündigte Westphal für die kommenden Monate weitere Proteste an. Der erste Höhepunkt werde eine Sternfahrt und eine Umzingelung von Schacht Konrad am 22. Mai sein, dem Jahrestag der Genehmigung.

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Schacht in Salzgitter soll Endlager werden

Das ehemalige Eisenerzbergwerk Konrad in Salzgitter wird derzeit zum nationalen Endlager für schwach und mittelradioaktive Abfälle ausgebaut. Es soll nach Fertigstellung im Jahr 2027 bis zu 303.000 Kubikmeter Atommüll aufnehmen. Atomkraftgegner bemängeln unter anderem, dass das Lager aufgrund veralteter Pläne errichtet wird. (epd/ck)