Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Topgestylt trotz Lockdown! So lässt sich Felix Kroos die Haare schneiden

Felix Kroos von Eintracht Braunschweig macht zusammen mit seinem Bruder Toni einen Podcast. In der letzten Folge ging's um die derzeit vieldiskutierte Frisurfrage... (Archivbild)
Felix Kroos von Eintracht Braunschweig macht zusammen mit seinem Bruder Toni einen Podcast. In der letzten Folge ging's um die derzeit vieldiskutierte Frisurfrage... (Archivbild)
Foto: IMAGO / Hübner

Braunschweig. Auch bei Eintracht Braunschweig wachsen im Corona-Lockdown die Haare. Die Friseure haben ja geschlossen.

Dennoch laufen die Spieler von Eintracht Braunschweig haartechnisch nicht unbedingt verlottert über den Platz. Wie geht das?

Eintracht Braunschweig: Felix Kroos kontert Vorwürfe

Dass die meisten Fußballprofis auch im Lockdown immer topgestylt sind, hatte zuletzt für Kritik gesorgt. Felix Kroos von Eintracht Braunschweig kontert darauf jetzt. Ja, Schwarzarbeit sei falsch und solle nicht gemacht werden.

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Aber: „Für mich ist das eine scheinheilige Diskussion auf dem Rücken von Fußball-Profis“, sagt der BTSV-Kicker. Dass das die meiste Aufmerksamkeit erregt, „wenn man auf die Profi-Fußballer geht, ist ja klar. Das ist auch bewusst so gemacht worden“, sagt Felix Kroos in der letzten Podcast-Folge (HIER ab Minute 35).

Er sehe aber auch auf der Straße Leute mit frisch geschnittenen Haaren. Oder Politiker. „Wie die das alle machen, auch die Kollegen, keine Ahnung“, sagt Felix Kroos.

Felix Kroos: „Meine Frau hat da Talent für“

Er selbst habe sich einfach professionelle Haarschneidegeräte angeschafft. „Und dann hab ich da wirklich meine Frau rangelassen. Sie hat das echt gut gemacht. Ich hab gemerkt, dass sie da echt ein Talent für hat“, schwärmt er von den Frisierkünsten seiner Lisa.

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Na klar, seine Frisur sei jetzt nicht so extravagant, so der 29-Jährige. „Von daher reicht es, wenn man die Haare einfach ein bisschen kürzer macht und ab geht's! Also habe ich damit auch weniger Probleme.“

Auch Toni Kroos vertraut seiner Frau

In der fußballerischen Heimat seines Bruders Toni gelten andere Corona-Maßnahmen. In Spanien haben die Friseure geöffnet. Wobei sein Friseur eigentlich immer zu ihm nach Hause komme, so Toni Kroos. Mit Maske und so weiter.

Beim letzten Mal sei daraus aber nichts geworden, weil sein Friseur positiv aufs Coronavirus getestet wurde. „Dabei war es wirklich höchste Eisenbahn bei mir!“ Also ließ auch der 31-jährige Nationalspieler seine Frau ans Werk.

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Jessica habe ihm schon im Lockdown im Frühjahr alle zwei oder drei Wochen die Haare geschnitten. „Und das tiptop“, sagte er. Inzwischen habe sie sich auch mit ganz viel Friseur-Hilfsmitteln eingedeckt. „Sie ist mittlerweile wirklich mehr als eine Alternative. Ich habe noch keine negativen Kommentare zu meiner Frisur gehört.“

Friseurverband schreibt offenen Brief

Auslöser der ganzen Debatte war ein offener Brief des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks vor zwei Wochen an den Deutschen Fußball-Bund. „Der Unmut gegenüber topgestylten Fußballern, und in der Folge Kundenanrufe, die zu Schwarzarbeit und Regelverstößen wie Hausbesuchen überreden wollen, wächst“, hieß es in dem Schreiben. (ck)