Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig-Profi flucht über Quarantäne-Trainingslager: „Scheiße im Hotel“

Hat wenig Lust auf Quarantäne im Hotel: Felix Kroos.
Hat wenig Lust auf Quarantäne im Hotel: Felix Kroos.
Foto: IMAGO / Joachim Sielski

Braunschweig. Das verordnete Quarantäne-Trainingslager für die Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga passt einem Eintracht Braunschweig-Profi so gar nicht.

„Den einen Spieler, der das gut findet, musst du erst einmal finden“, sagte der Braunschweiger Zweitliga-Profi Felix Kroos in der neuesten Folge des gemeinsamen Podcasts mit seinem Bruder Toni „Einfach mal Luppen“.

„Trainingslager an sich sind ja schon nicht das Highlight der Karriere.“

Eintracht Braunschweig muss die letzten beiden Spieltage in Quarantäne

Um in der Corona-Pandemie ein reguläres Saisonende in beiden Top-Ligen zu sichern, hatte die Deutsche Fußball Liga die Trainingslager für die Schlussphase angeordnet. Demnach müssen sich die Erstligisten vom 12. bis zum 22. Mai, die Zweitligisten vom 12. bis zum 23. Mai isolieren. In diesen Zeitraum fallen jeweils die letzten beiden Spieltage beider Ligen.

Aus Spanien kennt Nationalspieler Toni Kroos als Profi von Real Madrid solche Maßnahmen nicht.

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„Der, der lieber im Hotel ist als zu Hause, der hat zu Hause irgendwas falsch gemacht“

„Ich verstehe die DFL, dass sie das so entscheidet“, sagte der 30-jährige Felix Kroos. Aber am Ende der ohnehin ungewöhnlichen Saison noch einmal „on top“ elf Tage in ein Hotel gesperrt zu werden, sei schwierig.

Sein Bruder kann das nachvollziehen. „Der, der lieber im Hotel ist als zu Hause, der hat zu Hause irgendwas falsch gemacht“, sagte Toni Kroos.

Klassenerhalt an der Hotelbar feiern?

Noch schwieriger sei es für die, für die es um nichts gehen würde, meinte der 31-Jährige. Felix Kroos spielt in der 2. Bundesliga mit Eintracht Braunschweig immerhin noch um den Klassenverbleib.

„Wenn wir am vorletzten Spieltag den sicheren Klassenerhalt schaffen, dann ist das auch scheiße im Hotel“, sagte er, „aber dann kann man sich eine Woche lang an die Hotelbar setzen und bisschen mehr Spaß draus machen.“ (dpa/mb)