Veröffentlicht inEintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig: Aufregung im Duell der Aufsteiger – diese Szene treibt Löwen-Fans zur Weißglut

Länderspielpause vorbei, Liga-Alltag geht weiter. Am 10. Spieltag gastierte Eintracht Braunschweig beim anderen Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern. Das Duell der beiden Traditionsvereine endete mit einem gerechten 1:1-Unentschieden.Eigentlich dürften beide Mannschaften mit dem Punkt zufrieden sein, doch die Fans von Eintracht Braunschweig sind wütend. Grund dafür ist ein nicht gegebener Treffer in der ersten Halbzeit.Eintracht Braunschweig: […]

© IMAGO / Jan Huebner

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Länderspielpause vorbei, Liga-Alltag geht weiter. Am 10. Spieltag gastierte Eintracht Braunschweig beim anderen Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern. Das Duell der beiden Traditionsvereine endete mit einem gerechten 1:1-Unentschieden.

Eigentlich dürften beide Mannschaften mit dem Punkt zufrieden sein, doch die Fans von Eintracht Braunschweig sind wütend. Grund dafür ist ein nicht gegebener Treffer in der ersten Halbzeit.

Eintracht Braunschweig: Aufregung im Spiel gegen Kaiserslautern

Es war eine unterhaltsame Partie der beiden Aufsteiger. Chancen im regnerischen Fritz-Walter-Stadion gab es zahlreich auf beiden Seiten. Den Fans war definitiv was geboten.

In der 17. Minute kam es dann zur besagten strittigen Szene. Eine Ecke von Jan-Hendrix Marx kam perfekt auf den Elfmeterpunkt, wo Braunschweigs Torjäger Anthony Ujah mit dem Kopf zur vermeintlichen 1:0-Führung traf.

Doch der Jubel dauerte nicht lang. Schiedsrichter Robert Schröder aus Hannover pfiff die Aktion ab. Der Angreifer hatte sich nach Ansicht des Unparteiischen gegen Gegenspieler Zuck zu sehr aufgestützt.

Eintracht Braunschweig-Fans außer sich

Für viele Fans von Eintracht Braunschweig völlig unverständlich. In den sozialen Medien lassen sie ihren Frust freien Lauf. „Niemals war das ein Foul. So etwas sieht man bei jedem Kopfball-Duell“, „Das ist eine Frechheit, was der Schiri da pfeift“ und „Klares Tor. Von wegen aufgestützt. Ist das lächerlich“, twittern einige Löwen-Anhänger.

Grund zum Jubeln hatte die Eintracht dann aber in Halbzeit zwei doch noch. Lauberbach bekommt in der 52. Minute die Kugel zugespielt und trifft zur 1:0-Führung.

Jubel von Brian Behrendt und seinen Mitspielern nach dem 1:0 von Eintracht Braunschweig auf dem Betzenberg.
Jubel von Lion Lauberbach und seinen Mitspielern nach dem 1:0 von Eintracht Braunschweig auf dem Betzenberg. Foto: IMAGO / Lobeca

Die hielt aber nicht lange – weil der FCK nur vier Minuten später zum Ausgleich traf.

Es blieb auch weiterhin ein unterhaltsames Spiel, in dem es eine weitere strittige Situation gab. Klement kam in der 71. Minute gegen Ujah vor den Augen von Schiri Schröder etwas zu spät und traf den Angreifer am Knöchel. Vorher spielte der Lauterer aber noch den Ball. Schröder gab zunächst die glatt Rote Karte, revidierte seine Entscheidung allerdings, als er sich die Situation selber anschaute.


Weitere Eintracht-News:


Am Ende blieb es beim verdienten 1:1-Unentschieden. Trotzdem sagte Lion Lauberbach nach dem vierten Spiel ohne Niederlage in einem Sky-Interview: „Wir haben einen super Fight geliefert.“

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von YouTube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Bester Mann auf dem Platz war BTSV-Keeper Jasmin Fejzic. In der Nachspielzeit parierte der 36-Jährige noch einmal einen Schuss von Hikmet Ciftci. „Überragend. Er hat uns heute das Leben gerettet, dafür sind wir ihm sehr dankbar“, sagte Anthony Ujah über seinen Kapitän.

Weiter geht es für Eintracht Braunschweig am kommenden Samstag, 8. Oktober (13 Uhr), im Heimspiel gegen den FC St. Pauli.