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Eintracht Braunschweig: 96er Hass-Banner sorgt weiter für Wirbel – „Keine Morddrohung“

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Nach mehr als anderthalb Jahren Pause steht am kommenden Samstag endlich wieder das Niedersachsen-Derby ins Haus. Eintracht Braunschweig gastiert beim ungeliebten Nachbarn Hannover 96.

Vor dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig rasseln die Ultras aus Hannover mit den Säbeln. Und sorgen damit für Diskussionsstoff.

Eintracht Braunschweig: 96-Ultras provozieren mit Banner

Vergangenen Sonntag hatten sie im 96er-Auswärtsblock in Rostock das gewaltverherrlichende Banner „Tod und Hass dem BTSV“ ausgerollt. Für Fanforscher Jonas Gabler war die Aktion offenbar halb so wild.

Er sieht in in dem gewaltverherrlichenden Banner bloß eine übertriebene Darstellung. „Tod und Hass ist eine überspitzte Formulierung“, sagte Gabler der „Neuen Presse“. Er fügte hinzu, dass damit „kein Mordaufruf gegenüber Spielern oder Fans“ gemeint sei.


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Die Provokation wertet er „nicht als Morddrohung“, da man die Situation so zu ernst nehme. „Trotzdem gibt es Menschen, die das als geschmacklos empfinden“, schob der Fanforscher in der „NP“ hinterher.

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Am kommenden Wochenende ist der BTSV zu Gast bei Hannover 96. Dessen Ultras sorgten im Vorfeld mit diesem Banner für Diskussionen. Foto: IMAGO / Jan Hübner


Am Samstag ist Eintracht Braunschweig zu Gast in Hannover. Los geht es um 13 Uhr. Die letzten drei Spiele gegen den Erzfeind hatten die Löwen allesamt verloren. Der letzte Sieg ist sogar schon mehr als acht Jahre her: Im April 2014 schlug der BTSV die 96er mit 3:0, damals noch in der Bundesliga.

Gruppo Anti Hannoi – Kinder von Traurigkeit sind die Eintracht-Ultras auch nicht. (Archivbild)Eintracht Braunschweig Hannover 96 Niedersachsen Derby Tod Hass Banner
Gruppo Anti Hannoi – Kinder von Traurigkeit sind die Eintracht-Ultras auch nicht. (Archivbild)Eintracht Braunschweig Hannover 96 Niedersachsen Derby Tod Hass Banner Foto: IMAGO / Sven Simon

In der Vergangenheit hatte es zahlreiche Eskalationen zwischen beiden Fanlagern gegeben. Bei der Partie am Wochenende werden aus Sicherheitsgründen rund 7.000 Plätze im Hannoveraner Stadion leer bleiben. (ck, dpa)