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Kreis Wolfenbüttel: Mitten im Feuer-Chaos kracht es gewaltig – VW-Fahrer kämpft um sein Leben

Als wäre der Gift-Brand zwischen Wolfenbüttel und Braunschweig nicht schon schlimm genug, kracht es direkt nebenbei auch noch heftig.

Als wäre der Gift-Brand zwischen Wolfenbüttel und Braunschweig nicht schon schlimm genug, kracht es direkt nebenbei auch noch heftig.
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Großbrand im Industriegebiet Schöppenstedter Turm: Aufnahmen zeigen Ausmaß der Zerstörung

Ein verheerender Großbrand im Industriegebiet Schöppenstedter Turm hat am Dienstag (16. April) die Region in Atem gehalten.

Ein Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel kämpft um sein Leben.

Offenbar ist der 62-Jährige aus Cremlingen in einen Unfall geraten, der mit dem verheerenden Großbrand zwischen Wolfenbüttel und Braunschweig zu tun hat.

Kreis Wolfenbüttel: VW kracht in Lkw

Die Polizei Wolfenbüttel sagt, dass der Mann am Dienstag (16. April) gegen 13.45 Uhr auf der Straße „An der Bundesstraße“ unterwegs war. Aus Cremlingen kommend, in Richtung Braunschweig – mit einer Beifahrerin. Vermutlich wegen des heftigen Feuers muss der 62-Jährige in Höhe der dortigen Recyclingfirma die fatale Entscheidung getroffen haben…

+++ Großbrand am Schöppenstedter Turm – Gaffer gehen ungewöhnliche Wege +++

Er wollte mit seinem VW drehen. Daher wendete er das Auto in einer Einfahrt. Dann aber übersah er – als er wieder auf die Straße fahren wollte – einen Lkw, der aus Cremlingen kam. Dessen Fahrer konnte nicht mehr ausweichen. Es kam zum heftigen Crash! Der 62-jährige VW-Fahrer wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn direkt in eine Klinik nach Braunschweig. Seine Beifahrerin wurde offenbar nicht so schwer verletzt.


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Die Feuerwehr Cremlingen beschreibt den Einsatz bei Facebook so: „Vor Ort fanden wir zunächst eine etwas unübersichtliche Lage vor. Ein Pkw und ein Lkw waren kollidiert, wodurch die Insassen des Autos in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und schwer verletzt wurden. Mittels schwerem Rettungsgerät schafften wir eine Rettungsöffnung zu den Patienten und versorgten diese bis zur Übergabe an den Rettungsdienst.“

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Gleichzeitig appellieren sie einmal mehr: „Bei der Einsatzfahrt mit Sonderrechten (Blaulicht und Martinshorn) ist sofort freie Bahn zu schaffen. Wir verlieren auf Anfahrt sonst unnötige Zeit, welche im schlimmsten Falle auch Menschenleben kosten kann.

Kreis Wolfenbüttel: Zwei Promille

Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon; allerdings stellten die Polizeibeamten beim Lkw-Fahrer schnell fest, dass er nicht nüchtern war. Tatsächlich pustete er satte zwei Promille! Seinen Führerschein ist der 53-Jährige erstmal los. Den Schaden schätzen die Beamten aus Wolfenbüttel auf rund 10.000 Euro. Gleichzeitig ermitteln sie, wer den Unfall verschuldet hat – und wie es überhaupt zu dem Drama kommen konnte.