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VW nicht die Nummer eins: Porsche-Chef mit Kampfansage – „Haben die Leistungskraft verbessert“

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers
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Viele Statistiken führt VW an: Der Autobauer aus Wolfsburg hat 2020 weltweit die meisten Autos verkauft, der Golf ist seit Jahren das Auto mit den meisten Zulassungen in Deutschland – und: Im vergangenen Quartal verkaufte VW erstmals mehr E-Autos als Konkurrent Tesla (mehr dazu hier).

Allerdings ist Volkswagen in einem Ranking nur auf Platz zwei: Im Punkt Produktivität.

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VW nur Zweiter: Produktionschef macht ordentlich Dampf

Porsche-Chef Oliver Blume, der auch seit drei Jahren die Geschicke in der VW-Produktion leitet, gesteht ein: Koreanische oder französische Wettbewerber seien in Sachen Produktivität aktuell führend. Gemeint ist natürlich Hyundai und der französische PSA-Konzern, der zuletzt mit Fiat-Chrysler zu Stellantis fusioniert ist.

Allerdings zeigt sich der Manager im Gespräch mit der FAZ durchaus optimistisch: „Wir haben die Leistungskraft unserer Werke im Volkswagen-Konzern deutlich verbessert und die Performance der Produktivität seit 2018 um rund 20 Prozent gesteigert.“

Die Fertigungszeit pro Fahrzeug sei jetzt schon deutlich verkürzt worden.

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VW-Manager: „Die Lücke ist bereits jetzt nahezu geschlossen“

Blume nennt zwar nicht den Namen des Konkurrent, doch bis 2025 soll Volkswagen aufgeschlossen haben: „Durch gute Fortschritte in den letzten drei Jahren ist die Lücke bereits jetzt nahezu geschlossen. Der Abstand liegt per 2020 unter 10 Prozent.“ Er lobt die eigenen Mitarbeiter, spricht von einer „tollen Mannschaftsleistung“.

Bei Volkswagen gehe man zunehmend dazu über, Produktionsplattformen zu bündeln. Zusätzliche optimieren standardisierter Anlagen sowie ein hoher Grad an Wiederverwendung beim Wechsel der Produktgenerationen die Prozesse.

Blume gegenüber der FAZ: „Wir haben den Anspruch, mit jedem Projekt noch effizienter zu werden.“ (mb)