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VW darf endlich selber impfen – DANN soll es losgehen!

So wie hier im Volkswagen Werk Zwickau will VW seine Mitarbeiter jetzt offenbar auch an anderen Standorten gegen Corona impfen lassen.
So wie hier im Volkswagen Werk Zwickau will VW seine Mitarbeiter jetzt offenbar auch an anderen Standorten gegen Corona impfen lassen.
Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg. Die VW-Betriebsärzte stehen schon länger in den Startlöchern.

Jetzt soll es bei VW & Co. schnell gehen in Sachen Corona-Impfung. In der dritten Mai-Woche sollen die Impftstraßen in den niedersächsischen Standorten ins Rollen kommen.

VW-Betriebsärzte sollen gegen Corona impfen

Die Landesregierung hat diese fünf großen Unternehmen für einen Pilotversuch ausgewählt:

  • Volkswagen
  • Continental
  • Salzgitter
  • Rossmann
  • Sartorius

Bundesweit sollen Betriebsärzte erst in einem Monat losimpfen; die Länder können es aber vorher ausprobieren, damit der Impf-Start in den Betrieben nicht so stottert.

Laut der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ hatten sich sehr viele Unternehmen gemeldet. Dass es jetzt VW und andere Bigplayer werden sollen, finden nicht alle gut. Die CDU hätte sich auch Mittelständler im Testboot gewünscht.

Der Niedersächsische Ärztetag fordert laut „WAZ“, die Impfdosen nicht den Impfzentren wegzunehmen, sondern – wie vereinbart – den Hausärzten.

+++ Corona in Niedersachsen: Das ist die aktuelle Lage im Land! +++

VW: In Zwickau wird schon geimpft

Im VW-Werk Zwickau läuft ein Impf-Modellprojekt bereits seit April.

Der Volkswagen Konzern hatte schon seit Anfang des Jahres mit dem Gedanken gespielt, seine Tausenden Mitarbeiter selber gegen Covid-19 zu impfen. >> VW will Mitarbeiter selbst impfen – DAS sind die Pläne des Autobauers

VW hält sich an Impfstrategie

Dass jetzt auch in den Niedersachsen-Standorten geimpft werden darf, freut auch VW-Personalvorstand Gunnar Kilian. „Die Bekämpfung der Pandemie ist eine gesamt-gesellschaftliche Aufgabe. Wir wollen in diesem Modellprojekt zeigen, dass wir einen weiteren wichtigen Beitrag zur Überwindung der Pandemie leisten können – als Ergänzung zu den bestehenden Impfzentren und zu den Hausärzten“, sagte er.

Volkswagen will dabei konsequent der deutschen Impfstrategie folgen – und wird ausschließlich die Mitarbeiter impfen, die den Priorisierungsgruppen des Bundes angehören. Die Zuteilung und Wahl des Impfstoffes werde durch das Land erfolgen, hieß es am Donnerstag.

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VW könnte bis zu 140.000 Mitarbeiter impfen

Nach eigenen Angaben kann VW perspektivisch insgesamt 140.000 Mitarbeiter erreichen, wenn eine Priorisierung nicht mehr notwendig sein wird und genügend Impfstoff vorhanden ist.

„Impfen ist eine unserer Kernkompetenzen als betriebliches Gesundheitswesen. Das Modellprojekt ist aber eine Chance für unsere Ärzte und unser arbeitsmedizinisches Personal, die Abläufe in den neu aufgebauten Impfzentren zunächst im kleinen Rahmen zu starten und so auch in der Praxis zu optimieren“, so Lars Nachbar, Leiter Konzern Gesundheitswesen und Arbeitsschutz. (ck)