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VW: Premiere im Stammwerk! DAS soll die Produktion zukünftig verändern

VW feiert eine Premiere im Stammwerk in Wolfsburg! (Archivbild)
VW feiert eine Premiere im Stammwerk in Wolfsburg! (Archivbild)
Foto: IMAGO / Jan Huebner

Wolfsburg. Premiere im VW-Stammwerk in Wolfsburg!

Erstmals wurde dort eine neue Technologie eingesetzt, die in Zukunft wichtiger Teil der Serienproduktion sein könnte. Was VW jetzt zum Einsatz bringt, verraten wir dir hier.

VW mit Premiere im Stammwerk

Das Thema 3D-Druck ist für VW nicht neu. Schon seit 25 Jahren arbeitet der Konzern nach eigenen Angaben mit dieser Technik. Allein im Stammwerk in Wolfsburg werden heute 13 Anlagen betrieben, die sowohl Kunststoff- als auch Metallbauteile in unterschiedlichen Druckverfahren herstellen können. Zum Beispiel Kunststoffteile für Prototypen wie Mittelkonsole, Türverkleidung oder Instrumententafeln. Mehr als eine Million Bauteile hat VW nach eigenen Angaben in den letzten Jahren so hergestellt.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG (VW) wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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+++VW: Ärgerlich! Produktion in Wolfsburg bald wieder lahm gelegt – das ist der Grund+++

Doch jetzt will VW noch einen draufsetzen und hat erstmals das neueste Verfahren in der Teilefertigung getestet – das sogenannte Binder-Jetting. Während beim herkömmlichen 3D-Druck von einem Laser aus metallenem Pulver Schicht für Schicht ein Bauteil aufgebaut wird, erledigt das beim Binder-Jetting-Verfahren ein Klebstoff. Mit diesem Verfahren könnte Volkswagen nach eigenen Angaben die Kosten senken und die Produktivität erhöhen.

VW will 3D-Druck reif für Serienfertigung machen

Der Plan für die Zukunft: 3D-Druck reif für die Serienfertigung machen. Dafür hat sich Volkswagen Siemens mit ins Boot geholt, beide Konzerne eint nun eine Software-Partnerschaft. Außerdem haben sich beide Partner noch den Drucker-Hersteller HP Inc. mit an Bord geholt.

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Ab Sommer wollen die drei Unternehmen nach eigenen Angaben ein gemeinsames Experten-Team um das Wolfsburger 3D-Druck-Zentrum aufbauen. Bis 2025 sollen in Wolfsburg dann bis zu 100.000 Teile pro Jahr für Volkswagen im 3D-Druck gefertigt werden. (abr)