VW 

VW kassiert Juli-Schlappe – ausgerechnet auf diesem Markt haben die Wolfsburger zu kämpfen

VW muss bei den Verkaufszahlen im Juli einen echten Dämpfer hinnehmen.
VW muss bei den Verkaufszahlen im Juli einen echten Dämpfer hinnehmen.
Foto: IMAGO / Die Videomanufaktur

Diese Zahlen dürften VW so gar nicht freuen!

Denn im Juli hat der Autobauer einen echten Dämpfer kassiert, was die weltweiten Verkaufszahlen betrifft. Vor allem auf einem Markt lief es nicht – und das ist besonders ärgerlich, weil er zu den größten weltweit zählt.

VW: Damit hat der Konzern auf dem chinesischen Markt zu kämpfen

Während VW zuletzt noch in Jubelstimmung (hier mehr >>>) war, weil das erste Halbjahr ziemlich gut für die Wolfsburger lief, gibt es mit Blick auf die Juli-Zahlen weniger Grund zu feiern.

+++VW: Nach Currywurst-Eklat – jetzt erhält Gerhard Schröder DIESE verrückte Einladung+++

Volkswagen hat weltweit nämlich 720.000 Fahrzeuge verkauft. Verglichen mit dem Vorjahresmonat macht das ein Minus von 18,7 Prozent. Besonders bitter lief es für VW in China. Dort ging es mit 27,5 Prozent auf 228.100 Autos spürbar bergab. Der Marktführer bei Massenmodellen in der Volksrepublik hat vor allem unter der dort aktuell sehr schwierigen Versorgung mit Elektronikchips für die Produktion zu kämpfen.

Herbe Schlappe auch in Westeuropa

Auch in Westeuropa musste VW ein Minus von 20,6 Prozent auf 255.000 Fahrzeuge hinnehmen. Ein Jahr zuvor trafen Lockerungen im Sommer in vielen Ländern des Kontinents auf eine aufgestaute Nachfrage nach dem Lockdown – in Deutschland trat zudem im Juli die zwischenzeitliche Mehrwertsteuersenkung in Kraft, was die Verkäufe begünstigte. In Nordamerika und dem Rest Asiens konnte VW im Juli dieses Jahres zulegen.

--------------------------

Mehr VW-News:

--------------------------

Bis auf den Lkw-Hersteller MAN und die kleineren Auto-Luxusmarken verzeichnete VW im Juli bei allen Marken einen Auslieferungsrückgang. Die Kernmarke VW Pkw verkaufte demnach gut ein Fünftel weniger Autos. Bei den teureren Marken Audi und Porsche betrug das Minus knapp 9 beziehungsweise knapp 7 Prozent. (dpa/abr)