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VW: Kurzarbeit! Nur der Golf wird noch produziert – alle anderen Bänder stehen wärenddessen komplett still

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

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Schlechte Nachrichten für viele Mitarbeiter von VW!

Etliche Mitarbeiter müssen ab nächste Woche wieder in Kurzarbeit. Dahinter steckt ein inzwischen altbekanntes Problem bei VW: Halbleitermangel.

VW: Kurzarbeit dauert weiter an und wird ausgebaut

Der Mangel an Mikrochips und Elektronik-Bauteilen hat im Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg auch in der kommenden Woche eine deutlich gebremste Produktion und Kurzarbeit zur Folge.

Wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilte, wird in der kommenden Woche von Montag bis Donnerstag nur an der Montagelinie 3 in der Frühschicht gearbeitet, Spät - und Nachtschicht fallen aus. Die anderen Bänder werden komplett stillstehen. Das hat zur Folge, dass nur der VW Golf produziert werden kann, die Produktion von Modellen wie Tiguan oder Touran ruht. Alle anderen Mitarbeiter müssen wieder in Kurzarbeit.

Wie es ab Freitag, 1. Oktober weitergeht, ist noch unklar. Denn dann beginnt ein neuer Monat und somit könnte ein neuer Produktionsplan umgesetzt werden.

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Das Unternehmen begründete den Schritt erneut mit der anhaltend eingeschränkten Liefersituation bei Halbleitern. Momentan fahre man auf Sicht, sagte der Sprecher. Die Halbleiter-Komponenten stecken in zahlreichen Elektroniksystemen und sind auch in modernen Autos an vielen Stellen verbaut.

+++ VW stellt Mitarbeitern weltweit entscheidende Fragen – Antworten können einiges verändern +++

VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch hatte am Rande der Automesse IAA Mobility Anfang September eine üble Prognose gegeben: Das Fehlen größerer Mengen von Elektronik-Bauteilen werde wohl nicht so rasch vorbei sein. Infolge der Pandemie musste das Unternehmen das Produktionsprogramm schon mehrmals anpassen. (dpa)