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VW: Prozess um Top-Manager beendet – Urteil ist gefallen

Das Urteil im VW-Prozess ist gefallen.
Das Urteil im VW-Prozess ist gefallen.
Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Am Dienstag ist das Urteil um die ehemaligen Top-Manager bei VW gefallen!

Vier ehemalige VW-Manager wurden angeklagt, weil sie zu viele Gelder auszahlten. Wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet, machte der Vorsitzender Richter Bohle Behrendt es kurz.

Sie wurden freigesprochen! Weder müssen sie ins Gefängnis noch eine Geldstrafe zahlen. Er sprach alle vier drei. Darunter auch die ehemaligen Personalvorstände Horst Neumann und Karlheinz Blessing.

VW: Schaden für Konzern nicht beziffert

Am sechsten Prozesstag ging das Verfahren zu Ende. Ihnen wurde Untreue in einem besonders schweren Fall vorgeworfen, da VW ein millionenschwerer Schaden entstanden sei. Sie sollen Betriebsräten zu viel Geld bezahlt haben – darunter auch der ehemalige Betriebsratschef Bernd Osterloh.

Die Staatsanwaltschaft warf den Personalmanagern vor, für Osterloh und andere einflussreiche Betriebsratsangehörige zwischen 2011 und 2016 unangemessen üppige Bezüge freigegeben zu haben.

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Die Angeklagten hätten Kriterien zur Gehaltsbestimmung der leitenden Betriebsräte „bewusst so gewählt, dass scheinbar ein erhöhtes Gehalt gerechtfertigt war, obwohl dies nicht korrekt war“.

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Laut des Urteils am Dienstag kann ein Schaden für VW selbst nicht eindeutig benannt werden. (ldi mit dpa)