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VW tüftelt an erschwinglichem ID – so viel soll das Einstiegsmodell kosten

VW tüftelt an erschwinglichem ID – so viel soll das Einstiegsmodell kosten

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Noch ist der ID.Life eine Studie. Foto: Volkswagen

Wolfsburg. 

Noch laufen Verbrenner bei VW von den Bändern. Doch in Europa soll zwischen 2033 und 2035 Schluss sein. Die Zukunftsvision: Volkswagen fährt elektrisch.

Der Startschuss ist bereits gefallen. Der VW ID.3 und der ID.4 fahren bereits über Europas Straßen. Weitere Modelle folgen. Doch so manch einer steht bei der Elektrofrage vor einem Problem: Die Stromer gehen ins Geld. Nicht für jeden sind die Modelle erschwinglich. Ein ID-Modell soll das in Zukunft ändern.

VW: So viel soll der erschwingliche Stromer kosten

Wer sich einen ID.3 kaufen will, der muss mindestens 31.960 Euro auf den Tisch legen. Das ist nämlich der Einstiegspreis für den Stromer. Das Elektro-SUV ID.4 gibt es ab 37.415 Euro. Ganz schön teuer, mag so mancher denken. Ein richtiger „Volkswagen“? Schwierig. Das weiß auch VW selbst.

Deshalb tüfteln die Wolfsburger an einem ID-Modell, das erschwinglicher sein soll. Die Basis dafür könnte der ID.Life bilden. Die Studie hat Volkswagen bei der IAA Mobility in München vorgestellt. Bis zur Mitte der Dekade soll aus dieser Studie das neue Einstiegsmodell für die elektrische Flotte werden. Kosten? Rund 20.000 Euro. Weitere Familienmitglieder sollen folgen, hat der Volkswagen-Konzern angekündigt.

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Das sind die Elektro-Pläne von VW

Neben dem in München gezeichneten Crossover im Stil eines T-Cross plant VW demnach auch einen konventionellen Kleinwagen nach dem Vorbild des Polo. Und nachdem der ID Life über ein Targa-Dach, also einem herausnehmbaren Dachmittelteil, verfügt, schließen die Niedersachsen auch eine komplett offene Variante nicht aus.

Allen Modellen gemein wird der Modulare Elektrobaukasten MEB sein, der als Basis für den 4,09 Meter langen ID Life allerdings etwas gestutzt wurde. Außerdem wandert der Motor bei den Kleinwagen aus Kosten- und Gewichtsgründen aus dem Heck in die Front.

VW stapelt hoch: „Abrüsten können wir später immer noch“

Innen soll es ein noch mal vereinfachtes und reduziertes Bediensystem geben, das weniger Schalter hat und sich des Smartphones als Display bedient. Allerdings dürfte es im Serienmodell nicht beim Head-Up-Display anstelle konventioneller Instrumente bleiben – erst recht nicht bei einem Zielpreis von 20 000 Euro.

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Der beißt sich nach Einschätzung vieler Experten auch mit der Auslegung des Antriebs, der für ein Fahrzeug in dieser Größen- und Preisklasse sehr großzügig dimensioniert ist: Denn die 57 Kilowattstunden Batteriekapazität reichen laut VW für bis zu 400 Kilometer Fahrstrecke und mit den 177 kW/234 PS Motorleistung kommt der ID Life auf bis zu 180 Kilometer pro Stunde.

Doch sei an diesem Punkt das letzte Wort noch nicht gesprochen, lassen die VW-Entwickler wissen: „Wir zeigen hier, was alles möglich ist. Abrüsten können wir später immer noch.“ (dpa/abr)