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VW will neue Funktion für E-Autos an den Start bringen – das gab es bisher nicht

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

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Wolfsburg. VW legt nach und will bei seinen E-Autos eine neue Funktion etablieren. Und damit würden die Wolfsburger in Sachen Fahrassistenzsysteme einen neuen Weg gehen.

Denn künftig sollen E-Autos nicht ausschließlich auf Fahrbahnmarkierungen und Beschilderungen reagieren können. Nein! Der Schlüssel für das neue System in VW-Fahrzeugen heißt Schwarmintelligenz.

VW: Autobauer plant neues Fahrassistenzsystem für E-Autos

Entwickelt wurde dieses neue System von der Intel-Firma Mobileye. Statt sich von weißen Linien auf der Straße leiten zu lassen, folgt das System auf Basis zuvor gesammelter Daten der Linie, die andere Autos auf dieser Straße digital hinterlassen haben.

Mobileye sammelt bereits fleißig Daten, die VW-Fahrern nun zur Verfügung gestellt werden sollen. Allein im vergangenen Jahr seien Informationen zu 4 Milliarden Kilometern dazugekommen, heißt es von Mobileye.

Das Praktische: Ist die Fahrspur für den herkömmlichen Spurassistenten mal nicht mehr zu erkennen, weil sie beispielsweise durch Regen, Schnee oder Verschmutzung für Kameras verschwindet, oder auch gar nicht da ist, kann Mobileye dennoch eine Fahrspur simulieren und das Fahrzeug in der Spur halten.

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Auf der Technik-Messe CES in Las Vegas stellte Mobileye auch ein Chipsystem für autonomes Fahren mit dem Namen EyeQ Ultra vor. Mit einer Markteinführung in ersten Fahrzeugen rechnet Mobileye ab 2025. „Autonomes Fahren wird mit einem EyeQ Ultra Chip möglich, man hat dann in der Regel nur noch einen zweiten Prozessor, der etwas kleiner ist, für Redundanz“, sagte Mobileye-Manager Johann Jungwirth.

Die Zeit selbstfahrender Autos breche nun tatsächlich an: „Ich sehe nichts, was uns aufhalten kann, weder regulatorisch, noch technisch, noch was die Kundenakzeptanz angeht.“

Laser und Radar tasten Umfeld des Autos ab

Selbstfahrende Testautos sind bereits in Tel Aviv, München, Paris und Tokio auf die Straße.

EyeQ Ultra setze auf die Rundum-Sicht mit elf Kameras sowie zusätzlich auf Daten von Radar-Sensoren und Lidar genannten Laser-Radaren. Diese Technik soll das Umfeld der Wagen abtasten und könne es auch bei schlechten Sichtverhältnissen erfassen. (dpa/red)

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