VW 

VW-Fahrer pimpt ID.3 – bei dem Anblick können viele nur staunen

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Wolfsburg/Berlin. Er fährt einen der ersten VW ID.3: Stefan Schwunk aus Berlin.

Seit September 2020 rollt der VW über die Straßen der Hauptstadt – und der 44-Jährige sitzt hinterm Steuer. Stefan ist ein Tüfftler – und steht auf getunte Autos. Den VW hat er deshalb ordentlich gepimpt. Und der Anblick dürfte bei vielen für staunende Gesichter sorgen.

VW ID.3 ist kaum wiederzuerkennen

Deutlich tiefergelegt und foliert, gehört der ID.3 von Stefan Schwunk definitiv in die Tuningszene. Sein Wagen begleitet ihn schon seit zwei Jahren. Im September 2020 hat er sich den VW aus der Autostadt in Wolfsburg geholt.

Und Schwunk fackelte nicht lange, wie er im Gespräch mit News38 erklärt. Direkt einen Tag später nach Abholung ging es für ihn und das Auto zu H&R nach Lennestadt – dort sind mit dem ID.3 des 44-Jährigen Tieferlegungsfedern entwickelt worden.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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„Dann habe ich ihn Camouflage folieren lassen. Auch für YouTube – um aufzufallen“, erklärt er im Gespräch. Stefan hat einen erfolgreichen Youtube-Kanal „Schwunkvoll“ mit über 16.000 Followern. Dort zeigt er Auto-Fans alles rund um die E-Mobilität.

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Zweite Tuning-Runde für VW ID.3 noch in diesem Monat?

Jetzt überlegt Stefan, ob es noch eine Etage tiefer gehen soll. „Warum?“ fragt uns Stefan rhetorisch und gibt sogleich die Antwort: „Ich habe bisher alle meine Fahrzeuge getunt und gerade in der E-Mobilität ist das Tuning leider immer noch sehr exotisch. Wenn man die Elektro-Mobilität durchsetzen möchte, dann geht es auch über die Tuningszene.“

Eine Entscheidung fällt dem 44-Jährigen allerdings schwerer: „Nur für andere Felgen habe ich mich noch nicht entscheiden können“, so Stefan Schwunk.

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Stefan Schwunk arbeitet selbst bei Tochter von VW

Der 44-Jährige ist seit 30 Jahren Auto-Fan. Da wundert es auch nicht, was er beruflich macht: „Ich bin Ingenieur bei Elli, einer 100 Prozent VW-Tochter.“ Mit seinen 44 Jahren hat er schon über 20 Autos besessen – keines davon sei dabei original geblieben.

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Und wie zufrieden ist Stefan mit seinem ID.3? „In Summe bin ich glücklich“, fasst er gegenüber News38 zusammen. Ein kleines Manko gibt es allerdings für ihn: „Da ich aber beim Leasing nicht wusste, dass ich alle zwei Wochen nach Bremen pendle, hat er mir fast zu wenig Reichweite.“

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Im nächsten Jahr soll es dann also eins mit mehr Reichweite und schnellerer Ladung werden. Eins steht dabei jetzt schon fest: „Auch der wird dann nicht original bleiben.“

Auch geleaster VW kann getunt werden

Falls du es nicht wusstest: Auch wenn dein Auto geleast ist, darfst du es tunen. „Solange man keine Veränderungen am Fahrzeug vornimmt, die zum Beispiel ins Blech gehen oder die Motorleistung verändern, kannst du eigentlich alles machen“, so Stefan Schwunk.

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„Du musst nur eben auch alles zurückrüsten können. Das ist bei mir ja gegeben. Folierung kann wieder entfernt werden und das Fahrwerk würde wieder umgebaut werden.“ (jko)