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VW geht drastischen Schritt – HIER kürzt der Konzern Arbeitsstunden und Löhne

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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São Paulo. Tausende Beschäftigte von VW müssen eine Zwangspause einlegen. Außerdem zahlt Volkswagen ihnen erstmal weniger Geld.

Denn auch in Brasilien treffen die Liefer-Engpässe VW mit voller Wucht. Daher zieht der Wolfsburger Autobauer in einem brasilianischen Werk jetzt vorübergehend die Handbremse.

VW kürzt in Brasilien Arbeitsstunden und Löhne

Ab Juli kürzt VW die Arbeitszeit im Werk Anchieta um 24 Prozent – und die Löhne gehen um zwölf Prozent runter. Die Arbeitnehmerseite hat dem Plan zugestimmt. Denn so will der Konzern versuchen, das Werk einigermaßen am Laufen zu halten.

Die brasilianische VW-Niederlassung sagte der Agentur Reuters, dass sie „neue Maßnahmen ergreifen wird, um die Belegschaft in der Niederlassung in São Bernardo do Campo während des Monats Juli aufgrund des Mangels an Bauteilen zu flexiblerem Arbeiten zu bewegen.“

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Das VW-Werk Anchieta in Brasilien:

  • war das erste VW-Werk außerhalb Deutschlands
  • hier hat VW seit Produktionsstart im Jahr 1959 mehr als 14 Millionen Fahrzeuge gebaut
  • aktuelle Modelle: Nivus, Saveiro, Polo und Virtus
  • tägliche Produktion beläuft sich auf ungefähr 800 Fahrzeuge
  • neuerdings Heimat eines Forschungs- und Entwicklungszentrums
  • nur 18 Kilometer von São Paulo entfernt

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Wie lange die Maßnahme dauert? Ungewiss. VW will sie jeden Monat überprüfen. Am 7. Juli geht das Ganze los. Dann kommen die rund 8.200 Mitarbeiter von einer zehntägigen Betriebsschließung zurück. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter in dem VW-Werk, das nicht weit weg von São Paulo liegt, stehen am Band.

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Auch in Brasilien fehlen VW wichtige Bauteile

VW kämpft – genau wie viele, viele andere Unternehmen – seit Monaten mit Problemen in den Lieferketten. Erst war es die Corona-Pandemie, dann kamen die Folgen des Ukraine-Kriegs hinzu. Den Autobauern fehlen Teile und elektronische Komponenten. (ck)

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