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VW steigt tief ins Chip-Game ein – dadurch können sich Kunden bald einen Werkstattbesuch mehr sparen

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Wolfsburg. Da dürften VW-Fahrer wohl besonders aufmerksam zuhören...

VW bastelt fleißig weiter an der Modernisierung der Software in ihren Autos. Dabei soll ein neu entwickelter Chip eine ganz besondere Rolle spielen.

VW: Neue Kooperation mit Chip-Hersteller

In einer Pressemitteilung am Mittwoch verkündete die VW-Software-Einheit Cariad, dass man nun mit dem Halbleiterhersteller „ST Microelectronics“ zusammenarbeiten werde. Das Ziel: Die Chip-Entwicklung für die VW-Software-Einheitsplattform E2.0.

Der Autobauer verspricht sich davon einiges, will mit den Chips den nächsten Schritt in Richtung autonomes Fahren wagen. Doch von der Nachrüstung der Software sollen auch die VW-Fahrer selbst profitieren.

VW: Chips könnten Fahrern Werkstattbesuche ersparen

Laut Mitteilung sollen die Chips in den VW-Autos für das Konnektivitäts- und Energiemanagement zuständig sein. Klingt erstmal etwas holprig, da brechen wohl nur die wenigsten Autofahrer in Jubelstürme aus. Ein anderer Punkt jedoch dürfte da schon deutlich interessanter klingen.

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Die Rede ist von so genannten „Over-the-Air-Updates“. Das bedeutet, dass die Fahrzeug-Software sich von selbst über eine Internetverbindung aktualisiert. Autofahrer müssen also nicht mehr extra dafür eine Werkstatt ansteuern, um das Programm dort auf den neuesten Stand bringen zu lassen.

VW: E2.0-Autos erst in einigen Jahren verfügbar

Einen kleinen Haken hat die Sache aber dennoch: Bis die Autos mit den neuen Chips und der E2.0-Software auf den Markt kommen, werden noch ein paar Jahre ins Land ziehen. Frühestens ab 2027 sollen die aufgerüsteten Fahrzeuge vom Band rollen. (at)