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VW: Vorstand mit finsterer Prognose für die nächsten Jahre – „Ist extrem eng“

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Wolfsburg. Bei VW tut sich in der letzten Zeit einiges. Zuletzt verkündete der Konzern DEN Paukenschlag: Herbert Diess wird ab September seinen Chef-Posten an Oliver Blume abgeben.

Also wird VW schon bald unter neuer Führung laufen. Doch dabei muss sich Blume wohl mit einem schon länger bestehenden Problem abfinden – und das für die nächsten Jahre. Der Vorstand von Skoda hat jedenfalls eine düstere Prognose aufgestellt.

Dieses Problem soll VW noch Jahre lang begleiten

Die eine Krise bedingte die andere: Durch die Corona-Pandemie litt in den letzten zwei Jahren die Produktion von Chips. Der Mangel ging auch an Volkswagen nicht spurlos vorbei. Der Einkaufs-Vorstand von VW-Tochter Skoda, Karsten Schnake, hat mit der „Automobilwoche“ gesprochen, wie das „Handelsblatt“ schreibt – und eine düstere Prognose für den Chip-Markt aufgestellt: „Er ist extrem eng und bleibt es wahrscheinlich auch noch die nächsten Jahre“, sagte er dem Blatt.

Grundsätzlich habe sich die Versorgung entspannt, ein Problem bleibe aber nach wie vor: „Da die Zwischenlager bei den Händlern aber leer sind, spüren sie weiterhin jede Störung. Qualitätseinbußen in einer Fertigung wirken sich sofort auf dem Weltmarkt aus“, so Schnake weiter.

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Chip-Mangel soll VW noch bis 2024 belasten

Überwiegend gehen Experten davon aus, dass die Chip-Krise bis nächstes Jahr vom Tisch ist. Doch Schnake und auch die Unternehmensberatung Alix Partners gehen davon aus, dass die Halbleiter-Knappheit noch bis 2024 andauern soll.

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Fabian Piontek, Berater bei Alix-Partners, sieht dabei nämlich eine Sache als ausschlaggegebend: Der Chip-Bedarf pro Auto steige immer weiter an, wie auch er der „Automobilwoche“ sagte, schreibt das „Handelsblatt“. Wer eine frühere Markt-Entspannung erwarte, würde diese Entwicklung übersehen. (jko)

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