Wolfsburg 

Designer Outlets Wolfsburg: Gericht spricht Mann frei – wegen DIESES Details kann er nicht der Dieb sein

Designer Outlets Wolfsburg: Ein mutmaßlicher Dieb ist vor Gericht freigesprochen worden – wegen eines wichtigen Details. (Symbolbild)
Designer Outlets Wolfsburg: Ein mutmaßlicher Dieb ist vor Gericht freigesprochen worden – wegen eines wichtigen Details. (Symbolbild)
Foto: imago

Wolfsburg. Ein Mann soll mehrere hochwertige Pullover aus den Designer Outlets Wolfsburg gestohlen haben. Überführt hatte ihn offenbar eine Überwachungskamera der Designer Outlets Wolfsburg

Doch genau die sorgt jetzt auch für seinen Freispruch. Grund dafür ist laut der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ ein wichtiges Detail der Aufnahmen.

Designer Outlets Wolfsburg: Gericht spricht Mann wegen kuriosem Detail frei

Mehrere Pullover im Gesamtwert von 2.000 Euro sollen der Mann und seine drei Komplizen in die Taschen gesteckt haben, den Sicherheitsalarm tricksten sie mit Gefriertüten aus. Das sei auf den Bildern der Überwachungskamera laut dem Bericht deutlich zu sehen.

Auch die Gesichter der vier mutmaßlichen Diebe hielten die Kameras fest. Zwei von ihnen konnte die Polizei dank der Aufnahmen ausfindig machen. Oder eben nicht.

Designer Outlets Wolfsburg: Dieses Detail bestätigt seine Unschuld

Denn einer von ihnen bestritt vehement, etwas mit dem Diebstahl zu tun zu haben. Doch die Ähnlichkeit zwischen ihm und dem Mann auf den Bildern war durch ein Gutachten bereits festgestellt worden.

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Ein weiterer Gutachter stellte den Befund vor Gericht dann allerdings im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf: Fotos des Verdächtigen aus einer anderen Perspektive ließen arge Zweifel an der Ähnlichkeit aufkommen.

So sah es am Ende auch der Richter: „Der Täter hat eine längliche, fast feine Nase. Entschuldigen Sie, aber Ihre gleicht eher einer Boxernase, deshalb muss ich Sie freisprechen“, stellte der Richter am letzten Verhandlungstag laut „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ klar.

Gut für den Verdächtigten, weniger gut für die Polizei. Denn für die Beamten aus Wolfsburg geht die Suche nach dem richtigen Täter nun weiter. (vh)