Wolfsburg 

Wolfsburg: Grizzlys-Fans sammeln Spenden für krebskranken Jungen – was einer von ihnen gemacht haben soll, macht fassungslos

Einige Fans der Grizzlys aus Wolfsburg im Jahr 2018. Leider gibt es überall schwarze Schafe...  (Archivbild)
Einige Fans der Grizzlys aus Wolfsburg im Jahr 2018. Leider gibt es überall schwarze Schafe... (Archivbild)
Foto: imago/regios24

Wolfsburg. Fans der Grizzlys Wolfsburg haben vor vier Jahren Spenden für den leukämiekranken Max gesammelt. Jetzt muss sich einer von ihnen vor Gericht verantworten!

Denn er soll die gesammelten Spenden aus Wolfsburg und anderen Städten, die eigentlich für den an Blutkrebs erkrankten Max sein sollten, veruntreut und für sich behalten haben.

Eishockey-Fans aus Wolfsburg sammeln Spenden

Eine unfassbare Tat, die ein 32-Jähriger aus Wolfenbüttel verübt haben soll.

+++ Bilder für Max – Wolfsburger starten Foto-Aktion +++

Wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigte, beginnt gegen den Mann am 9. März die Verhandlung wegen Betruges und Veruntreuung. Der Mann ist bereits mehrfach wegen Betruges verurteilt worden.

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Sich allerdings an den Spenden für ein krebskrankes Kind zu vergreifen, erschüttert zutiefst.

Radtour von Wolfsburg nach Köln sollte Geld einbringen

Die Idee zur Spendensammlung ergab sich, als einer der Grizzlys-Fans vorschlug, das Team zum Spiel gegen die Kölner Haie per Rad zu begleiten. >> Mit dem Rad nach Köln: Fans strampeln für Max

So sollte die Radtour mit einer Spendenaktion für Max und seine Familie verbunden werden. Zahlreiche Eishockey-Teams spendeten Geld, die Fans ebenfalls.

Der Angeklagte war verantwortlich für das Einsammeln der Spendengelder– und sollte diese der Familie übergeben. >> Zum Spiel der Grizzlys: 400-Kilometer-Benefiztour geschafft

Angeklagter soll eigene Schulden damit bezahlt haben

Dies ist wohl nie geschehen. 7.900 Euro soll der Angeklagte genutzt haben, um unter anderem Schulden zu bezahlen.

>> Diese Idee könnte vielen Menschen helfen – in Braunschweig gibt es sie seit Jahren

Der Prozess beginnt am 9. März am Amtsgericht Wolfenbüttel. (fb)