Wolfsburg 

Wolfsburg: Frau geht mit Hund Gassi – unfassbar, was sie dann erlebt! „Leute, mal ehrlich“

Eine Frau aus Wolfsburg war mit ihrem Hund bei Winterwetter spazieren und erlebte Unfassbares. (Symbolbild)
Eine Frau aus Wolfsburg war mit ihrem Hund bei Winterwetter spazieren und erlebte Unfassbares. (Symbolbild)
Foto: imago images/Revierfoto

Wolfsburg. Der Winter hat Wolfsburg noch immer fest im Griff! Schnee und Eis bestimmen seit gut einer Woche das Geschehen in der Stadt und darüber hinaus.

Eingefrorene Straßen und Autos sind einige der negativen Seiten, die der massive Wintereinbruch in Wolfsburg mit sich gebracht hat.

Frau aus Wolfsburg regt sich über gefährliche Situation auf

Doch was Julia aus Wolfsburg erlebt hat, ist unfassbar. Denn nur weil Jemand an seinem Auto nur die Frontscheibe notdürftig freigeräumt hat, ist sie in eine gefährliche Situation geraten.

Die Wolfsburgerin ist mächtig sauer. Und lässt ihrer Wut freien Lauf in den sozialen Medien – und gegenüber news38.de.

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Denn vor einigen Tagen hatte sie eine unangenehme und gefährliche Begegnung mit einem Auto am Haydnring in Wolfsburg.

Auto war noch komplett zugeschneit

„Mir fiel direkt auf, dass bei dem Fahrzeug gerade einmal die Frontscheibe vom Schnee befreit wurde. Das heißt, dass sich der Schnee auf dem Auto stapelte und alle anderen Scheiben völlig vereist waren – und somit auch die Sicht seitlich sowie nach hinten raus versperrt war. Da meine Mama mir schon immer sagte, ich solle mit der Dummheit der anderen rechnen, blieb ich sicherheitshalber seitlich des Fahrzeugs auf dem Gehweg stehen, um mich und meinen Hund nicht zu gefährden, in der Hoffnung, dass mich der Fahrer dort wenigstens wahrnimmt.

Allerdings knallte dieser den Rückwärtsgang rein ohne sich umzuschauen (mal davon angesehen, dass er wahrscheinlich sowieso nichts aus dem Fahrzeug raus gesehen hätte), fuhr mit Ach und Krach den kompletten Bordstein hoch und touchierte mein Knie. Unberührt wurde der Vorwärtsgang eingelegt und das Fahrzeug entfernte sich ohne weitere Reaktion von Ort und Stelle“, beschreibt Julia die Situation.

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Polizei Wolfsburg warnt vor Verstößen

Und sie sagt weiter: „Leute mal ehrlich, dann plant doch bitte zehn Minuten mehr ein, aber räumt verdammt nochmal eure Fahrzeuge komplett vom Schnee frei, sodass ihr in alle Richtungen problemlos schauen und auch andere Verkehrsteilnehmer wahrnehmen könnt!“

Davon abgesehen, dass es der eigenen Sicherheit dient, einen Rundumblick aus dem Auto heraus haben zu können, schützt es auch andere Verkehrsteilnehmer. Das bestätigt auch die Polizei.

Übrigens: Es ist keine Empfehlung, das Auto von Schnee und Eis zu befreien, sondern eine Pflicht.

Autodach muss auch befreit werden von Schnee und Eis

Das gilt nicht nur für die Fenster, sondern insbesondere auch für das Dach. Denn wenn dort die Schneemassen oder Eisschicht nicht entfernt werden und rutschen dann während der Fahrt hinunter, kostet das 25 Euro Bußgeld.

Und noch mehr: Nur ein Guckloch in die Frontscheibe kratzen, kostet zehn Euro, das Kennzeichen nicht vom Schnee befreit weitere fünf Euro.

Das teuerste Bußgeld wird allerdings fällig bei einer Sache, die vermutlich fast alle Autofahrer machen: das Auto warmlaufen lassen.

80 Euro kann das Warmlaufen des Autos kosten

Hierbei ist nicht die Rede von einer Standheizung, sondern den Motor laufen zu lassen, um dank der aufkommenden Wärme das Auto abzutauen. Das kann dich mal eben 80 Euro kosten!

Julia aus Wolfsburg hatte Glück im Unglück und kam mit dem Schrecken davon. Dennoch sollte jedem Autofahrer klar sein, dass eine klare Sicht im Straßenverkehr das A und O sind. Und es nicht jedes Mal so glimpflich ausgehen muss. (fb)