Wolfsburg 

Wolfsburg: Spaziergang wird zum „Spießrutenlauf“ – Frau außer sich: „Bin sprachlos!“

Ein Spaziergang in Wolfsburg wird zum Spießroutenlauf für eine Frau. Ihrem Ärger hat sie nun Luft gemacht. (Symbolbild)
Ein Spaziergang in Wolfsburg wird zum Spießroutenlauf für eine Frau. Ihrem Ärger hat sie nun Luft gemacht. (Symbolbild)
Foto: imago/Westend61

Wolfsburg. Als zwei Frauen in Wolfsburg spazierengehen wollten, wussten sie kaum wo sie hintreten sollten.

Eine der Frauen war so sauer, dass sie ihrem Ärger in der öffentlichen Facebook-Gruppe „Wir sind Wolfsburg“ Luft gemacht hat.

Wolfsburg: Ärger beim Spaziergang! Frau ist stinksauer

Dort berichtet sie von der Spazierrunde durch Wolfsburg-Vorsfelde am Mittellandkanal entlang. Was eigentlich ein netter Gang zum Abschalten an der frischen Luft werden sollte, entpuppte sich als regelrechter „Spießrutenlauf“, schreibt die Frau.

Der Grund dafür: „Nun wo der Schnee zum größten Teil geschmolzen ist, sieht man nur noch Hundescheiße“, bemerkt die Wolfsburgerin. „Bin sprachlos. Können die Hundehalter nicht die Hinterlassenschaften ihrer liebsten Vierbeiner wegmachen? Einfach nur ekelhaft. Überall mitten auf den Wegen.“

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So reagieren die Wolfsburger auf den Vorwurf

Mit dieser Beobachtung ist die Frau in Wolfsburg anscheinend nicht allein. Sie scheint einen Nerv zu treffen: Aus verschiedenen Stadtteilen melden sich Menschen zu Wort, denen der Hundekot auf den Gehwegen gegen den Strich geht. Über 85 Kommentare sprechen Bände:

  • „Auf dem Rabenberg sieht es genauso aus. Gestern beim Spaziergang sind meine Kinder alle paar Meter in einen Haufen getreten“
  • „Da musste ich gestern auch dem Kinderwagen Slalom laufen“
  • „Der Hageberg sieht aus! Sogar die Tüten mit der Kacke liegen rum, weil man sich zu fein ist ein paar Meter zum Mülleimer zu gehen.“
  • „Vielleicht denken manche Hundebesitzer, die Kacke wird vom Schnee in Luft aufgelöst“
  • „Hier in Westhagen genau dasselbe, man muss aufpassen, dass die Kinder nicht reintreten“

Auch viele Hundebesitzer sind von den Haufen nicht begeistert. Schuld sei am Ende jedoch nicht das Tier, sondern sein Besitzer. Ein Frauchen vergewissert: „Ich sammel die Kacke überall ein und das auch auf Rasenflächen oder im Wald. Ich mache das, weil ich Rücksicht auf meine Mitmenschen nehme.“ Weitere Kommentare findest du direkt in der Gruppe >>>

Genau so wünscht es sich wohl auch die Spaziergängerin – damit sie wieder in Wolfsburg wieder spazieren gehen kann, ohne dass es als „Spießrutenlauf“ endet. (vh)