Wolfsburg 

Hund in Wolfsburg: Gerechtigkeit für toten Monti – das steckt hinter der Aktion

Hund „Monti“ wurde nicht wie zuerst vom Besitzer behauptet, am Schillerteich totgetreten.
Hund „Monti“ wurde nicht wie zuerst vom Besitzer behauptet, am Schillerteich totgetreten.
Foto: imago images/Facebook

Wolfsburg. Monti, der Hund aus Wolfsburg, der gerade mal zehn Monate alt wurde, bevor einen grausamen Tod starb, soll Gerechtigkeit erfahren. Das finden nicht nur die Polizei, Staatsanwaltschaft und Tierbestatterin Vanessa Ramsay.

Sondern auch zahlreiche Tierschützer, die sich für Hund Monti aus Wolfsburg stark machen. Nun sammeln sie Geld, um den Menschen zu finden, der den Hund so grausam getötet hat.

Hund Monti aus Wolfsburg grausam getötet – nun soll der Täter SO geschnappt werden

Noch immer ist nicht offiziell bekannt, was genau mit dem kleinen Hund passiert ist. Nur so viel wurde nach der Obduktion bekanntgegeben: Monti starb nicht durch durch Tritte, wie der Lebensgefährte seiner Besitzerin es behauptet hatte. Denn Monti wies keine Knochenbrüche auf.

Dafür aber sehr viel Blut im Fell, so viel Blut. Die erfahrene Tierbestatterin Vanessa Ramsay erkannte noch weitere Spuren – und äscherte Monti nicht wie von der Besitzerin ein, sondern überstellte ihn zum Veterinäramt.

So etwas Schreckliches habe sie noch nie gesehen. Sie habe nächtelang um den kleinen Hund geweint, sagte sie news38.de.

Wolfsburg: Petition gestartet für getöteten Hund Monti

Tierschützer haben jetzt eine Petition gestartet, um Menschen einen Anreiz zu geben, mit Hinweisen zum Täter zur Polizei zu gehen. Deswegen sammeln sie Geld und schreiben dieses zur Belohnung aus, wenn jemand einen entscheidenden Hinweis gibt.

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Etwas mehr als 2.000 Euro sind nach fünf Tagen bereits zusammengekommen (Stand Mittwochmittag).

Geld soll zur Belohnung für entscheidende Hinweise ausgeschrieben werden

Wie der Initiator der Aktion gegenüber der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ sagte, wolle er gar nicht wissen, welche Zeugen sich melden. Stattdessen würde er die Belohnung der Polizei geben, die diese dann weiterleiten sollen.

Sollte die Belohnung nie abgegeben werden können, weil sich der Täter selbst stellt oder durch die Polizeiermittlungen geschnappt wird, sei das Geld aber nicht verloren.

„Hund Monti aus Wolfsburg grausam zugerichtet – Tierhilfe zeigt Schock-Bilder“ +++

Ansonsten geht Geld an Tierhilfe Wolfsburg

Dann wolle man es der Tierhilfe Wolfsburg spenden. So oder so ist das Geld dann gut angelegt.

Bleibt zu hoffen, dass es tatsächlich noch Gerechtigkeit für den kleinen Hund Monti aus Wolfsburg gibt. Und der Täter für die brutale Tötung zur Rechenschaft gezogen wird. (fb)