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VW übersteht schwieriges Jahr – mit eindeutigem Ergebnis

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

Wolfsburg. 

2021 – dieses Jahr war in vielerlei Hinsicht schwierig. Auch für VW.

Kurzarbeit, Produktionsstopps, Versorgungsengpässe – all das machte VW so manches Mal das Leben schwer. Doch am Ende können die Wolfsburger dennoch nicht klagen. Das zeigt die Jahresbilanz.

VW legt überraschende Zahlen für 2021 vor

Denn die Kernmarke von Volkswagen hat 2021 trotz erheblicher Probleme wegen der Chipkrise ein stark verbessertes Ergebnis einfahren können. Obwohl der Autoabsatz durch den Chipmangel abrutschte, konnten die Wolfsburger ihren Gewinn im laufenden Geschäft auf rund 2,5 Milliarden Euro mehr als verfünffachen.

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Die zehn Marken von VW:

  • Volkswagen
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • Skoda
  • Seat
  • Cupra
  • Audi
  • Lamborghini
  • Bentley
  • Ducati
  • Porsche

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Nach dem Ende des coronageprägten Vorjahres hatten noch 454 Millionen Euro an operativem Ertrag in der Bilanz gestanden. Der Umsatz der Hauptsparte VW Pkw legte von etwa 71,1 Milliarden auf 76,1 Milliarden Euro zu, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Konzerns hervorgeht. Der Absatz sank hingegen von 2.835.000 Wagen auf 2.719.000 Stück. Die leichten VW-Nutzfahrzeuge aus Hannover konnten ihren Verlust von 454 Millionen Euro (2020) wieder in einen überschaubaren Betriebsgewinn von 73 Millionen Euro drehen.

+++VW: Noch ist die Lage relativ komfortabel – aber das könnte sich schnell ändern+++

VW mit deutlicher Prognose für 2022

Es habe nach wie vor Auswirkungen der Corona-Pandemie gegeben, teilte Europas größte Autogruppe mit. Besonders die „eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit infolge des Halbleitermangels“ war zuletzt aber belastend – wie bei vielen anderen Autobauern. Erneut fielen Schichten in den Werken aus, Kurzarbeit war die Folge. VW erwartet, dass die Elektronik-Knappheit noch mindestens bis in die zweite Jahreshälfte anhält. Viele Kunden müssen lange auf ihren Wagen warten, für etliche Modelle gibt es einen vorläufigen Bestellstopp.

Der Gesamtkonzern hatte bereits am vorigen Freitag Eckzahlen genannt. Wie den Konkurrenten BMW, Mercedes-Benz oder Stellantis (Opel) gelang es Volkswagen, den Nettogewinn trotz der Probleme beim Chipeinkauf deutlich zu steigern: um rund drei Viertel auf 15,4 Milliarden Euro. Der Umsatz wuchs – auch durch den Einschluss der neuen Lkw-Tochter Navistar in den USA – um 12,3 Prozent auf 250,2 Milliarden Euro. Die weltweiten Auslieferungen sanken dagegen um 4,5 Prozent auf knapp 8,9 Millionen Autos. Hauptgrund: die Lieferkrise bei Halbleitern.

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Im laufenden Jahr sieht sich die Branche vor allem wegen des Krieges in der Ukraine großen Unsicherheiten gegenüber. VW-Konzernchef Herbert Diess befürchtet, dass auch die weltwirtschaftlichen Folgen im Fall einer länger dauernden militärischen Auseinandersetzung noch schwerer sein könnten als bei der Covid-19-Pandemie. (dpa)